Montag, 18 Mai 2015 / Veröffentlicht in Allgemeines

Horizont 2020 der EU gestartet

Der Motor der europäischen Wirtschaft sind eindeutig die KMU: 21 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen in der europäischen Union (das sind 99% aller Unternehmen der EU) schaffen zwei Drittel aller Arbeitsplätze und stehen damit für europaweites wirtschaftliches Wachstum, Innovation, Beschäftigung und soziale Integration.

KMU sind anpassungsstark, leistungsfähig und innovativ, daher wird die EU- Politik mit ihrer Wachstumsstrategie „Europa 2020“die KMU mit speziellen Förderprogrammen besonders weiter stärken. Zukünftig sollen mehr KMU an den EU-Förderprogrammen teilhaben als bislang.

So ist es zum Beispiel erstmalig im Rahmen von Horizont 2020 möglich, Einzelunternehmen zu fördern (Horizont 2020 umfasst 80 Milliarden EURO im Zeitraum 2014-2020, davon sollen 9 Milliarden EURO für kleine und Mittelständische Unternehmen bereitstehen):

Mit „KMU-Instrument“  wurde ein Programm für alle Arten hoch-innovativer KMU mit Wachstumspotenzial und internationaler Unternehmensstrategie geschaffen.

Im „3-Phasen-Modell“ sollen konkrete Ideen zur Marktreife entwickelt werden:

  • Phase 1: Idee, Konzept, Machbarkeit
  • Phase 2: Innovation, Umsetzung
  • Phase 3: Vermarktung

Das Horizont 2020 KMU Instrument ist themenoffen:

  • IKT (Informations- und Kommunikations-Technik): Innovative IKTKonzepte, Produkte und Dienstleistungen mit disruptiven Auswirkungen auf existierende Märkte
  • Bioökonomie: Entwicklung ressourceneffizienter, nachhaltiger Produktions- und Verarbeitungsverfahren entlang der gesamten Lebensmittelkette
  • Biotechnologie: Entwicklung wettbewerbsfähiger und nachhaltiger biotechnologiebasierter Prozesse in forschungsintensiven KMU
  • Gesellschaften: Innovative, nutzerfreundliche und personalisierte Dienste für die öffentliche Verwaltung und Verbesserung ihrer Interaktion mit Bürgern und Unternehmen
  • NanoMatPro: Umsetzung von Forschungsergebnissen bis hin zu industrieller Verwertbarkeit und Vermarktungsreife (falls möglich sektorübergreifend)
  • Weltraum: Unterstützung von zu allen Aspekten des Programms mit Schwerpunkt auf Anwendungen im Zusammenhang mit Galileo und Copernicus
  • Gesundheit: Klinische Validierung potentieller in-vivo- und in-vitro-Biomarker zur Entwicklung neuer Diagnostika und verbesserter Entscheidungen in der Klinik
  • Blue Growth: Beiträge der KMU zur Entwicklung der „Blue Growth Strategy“ für Ozeane, Meere und Küsten, vorzugsweise in den Bereichen der marinen Biotechnologie und Aquakultur
  • Energie: Ressourcenschonende, kostengünstige Technologielösungen zur Reduktion des CO2-Ausstoß und Effizienzsteigerung des Energiesektors
  • Verkehr: Produkte und Dienstleistungen für den Transportsektor unter besonderer Berücksichtigung schwächerer Akteure, Start-Ups und sich neu etablierender Hightech-KMUs
  • Rohstoffe: Konzepte, Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für alle Typen ökoinnovativer KMU
  • Business Model Innovation: Neue Geschäftsmodelle und Organisationswandel in traditionellen und neuen Sektoren
  • Sicherheit: Innovative Technologien zum Schutz gefährdeter städtischer „Targets“

Die Förderquote beträgt in der Regel 70% der erstattungsfähigen direkten Kosten und der 25%-Pauschale für indirekte Kosten.

Für 1 Euro erstattungsfähige Ausgaben erhält man so eine Förderung von bis zu 0,875 Euro.

Anträge können derzeit alle 3 Monate eingereicht werden, Ziel seitens der Fördermittelgeber ist eine zügige Förderentscheidung.

In Ausnahmefällen ist eine Förderung von 100 % zzgl. 25% Pauschale möglich.

Quellen: http://www.nks-kmu.de, http://www.dihk.de/presse/thema-der-woche

 

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Montag, 23 März 2015 / Veröffentlicht in Allgemeines, Beratung

ZIM 2015 ist am Start

Dass Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand steht in seiner Version ab 2015 noch auf der Startlinie.

Der Startschuss fällt erst mit der Eintragung im Bundesanzeiger. ZIM ist ein Förderprogramm, welches sich inzwischen sehen lassen kann: Bis zum 31. Dezember 2014 wurden über 28.000 ZIM-Fördervorhaben mit einem zugesagten Fördervolumen von insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro bedacht.

ZIM hat zum Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu mehr Forschung, Entwicklung und Innovationen zu motivieren.

Der Weg von der Forschung und Entwicklung zur marktfertigen Produktinnovation soll mittels der Fördergelder optimiert werden. Maßgeblich ist hierfür, die Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungseinrichtungen zu initiieren, anzuschieben und auszubauen.

Gefördert werden sowohl die KMU als auch die mit ihnen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in:

  • Einzelprojekten (Einzelbetriebliche FuE-Projekte in Unternehmen)
  • Kooperationsprojekten (FuE-Kooperationsprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte)
  • Kooperationsnetzwerken (Förderung von Dienstleistungen des Netzwerkmanagements und von Entwicklungsprojekten des Netzwerks)

Der Start des Programms ist zudem an die Bestellung der Projektträger geknüpft, welche im 2.Quartal 2015 erfolgen soll. Es ist also „Kurz vor ZIM“…!

Daher an dieser Stelle zusammen gefasst die wesentlichen Informationen, um Alles rechtzeitig zum Start griffbereit zu haben.

Entwurf zur ZIM Richtlinie 2015: http://www.zim-bmwi.de/download/infomaterial/entwurf-zim-richtlinie-2015.pdf

Projektanträge:
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-ep
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-ku
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kf
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kn-phase-1
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kn-phase-2

Quellen: http://www.foerderinfo.bund.de/de/ZIM-777.php; http://www.zim-bmwi.de/

 

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Montag, 02 Februar 2015 / Veröffentlicht in Allgemeines

EFSI Europäischer Fonds für strategische Investitionen

Die Europäische Union ist auf Werbetour: Kommissionsvizepräsident Katainen stellte just den neuen Fonds bzw. die darin verpackte Innovationsoffensive während eines zweitägigen Besuchs in Deutschland vor.

Bei seinen Gesprächen erläuterte Vizepräsident Katainen die Notwendigkeit einer Investitionsoffensive, woher das Geld kommt, worin investiert werden soll, wie Deutschland profitieren kann und wie private Investoren sich am EFSI beteiligen können.

Das Ziel auf Seiten der deutschen Bundesregierung sei es, mit dem Investitionspaket den landesweiten Breitbandausbau anzukurbeln.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sprach bereits im November 2014 bei der Vorstellung seines 315-Milliarden-Euro-Investitionsplans über die Digitalisierung Europas.

Dazu brauche Europa unter anderem „eine bessere Abdeckung durch Breitbandnetze, schnelleres Internet sowie intelligentere Datenzentren.“

Für den landesweiten Ausbau schneller Internetverbindungen in Deutschland sollen mithilfe öffentlicher Anreize 24 Milliarden Euro Privatinvestitionen generiert werden.

So steht es zumindest auf der Projekt-„Wunschliste“ des Finanzministeriums. FID Deutschland informiert auf Anfrage gerne näher zum Thema „Breitbandförderung“ in Deutschland.

Es profitieren nicht nur Unternehmen, sondern auch Kommunen von der Innovationskraft des Europäischen Fonds für strategische Investitionen!

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-2128_de.htm

FID Deutschland sieht das Ziel der Werbetour und auch den „Wunsch“ der Politik hierzulande als recht ambitioniert an.

Es dürfte allerdings zweifelsfrei sein, dass die Umsetzung erneut auch die Mobilisierung der Beratungsgesellschaften, vor allem im Bereich Fördermittel, erfordert.

Ein Alleingang der Unternehmen wie auch der Kommunen ist ob der Anforderungen europäischer Förderprogramme, selbst nach Umsetzung durch die Länderprogramme, wenig ratsam.

Fördermittel, die ungenutzt bleiben bedeuten Innovationen, die ungenutzt bleiben.

http://www.euractiv.de/sections/investitionen-fuer-regionen/eu-investitionsprogramm-wer-profitiert-vom-high-speed-internet

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Dienstag, 23 Dezember 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Förderung für LED-Umrüstung

Alle Jahre wieder lassen wir den heimatlichen Weihnachtsbaum – innen wie außen -, aber auch ganze Straßen und Geschäftsviertel in wunderschönem Lichterglanz erstrahlen.

Dabei verdrängen die modernen LED-Leuchten hier die klassischen Kerzen ebenso wie in allen anderen Anwendungsbereichen auch.

Die Wenigsten wissen, dass die Umstellung auf moderne Beleuchtungstechnologien für Unternehmen in Deutschland seitens staatlicher Leistungen förderfähig ist.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) seit Januar 2014 die Installation hocheffizienter LED-Leuchten sowie damit verbundene Steuerungs- und Regelungstechnik.

Eigentlich werden bereits seit Oktober 2012 Zuschüsse für Energieeffizienzmaßnahmen in Querschnittstechnologien gewährt.

Die BAFA zielt seitdem auf die systemische Optimierung bestehender technischer Beleuchtungssysteme ab, welche auch über den 31.12.2014 hinaus gefördert wird.

Gegenstand der Förderung sind Ausgaben der Unternehmen für die Optimierung der bestehenden technischen Systeme selbst sowie für die Energieberatung, welche im Vorfeld planerisch und auch für die spätere Nachweisqualifizierung generell in Anspruch genommen werden sollte.

Die Fördermittelinitiative Deutschland stellt Ihnen gerne weitere Informationen zur Verfügung. Auch auf den Seiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, wird über die „Systemische Optimierung“ informiert:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/merkblaetter/systemische_optimierung.pdf

Das Förderprogramm greift übrigens auch für die Bereiche elektrische Motoren und Pumpen, Druckluftsysteme, Wärmerückgewinnung sowie in der Spitze für Dämmtechnik und Messtechnik.

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Freitag, 05 Dezember 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Fördergelder für die strategische Investitionsplanung

Die Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Deutschland betreiben ihre Investitionsplanung immer noch in viel zu großer Zahl ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln. Oder verzichten unbewusst auf werthaltige Investitionen in die Zukunft, da ihnen wesentliche Aspekte einer strategischen Investitionsplanung nicht geläufig sind.

Schließlich wären da noch die Unternehmen zu nennen, welche bereits aus Furcht vor hohen Beratungs- oder Vorlaufkosten sinnvolle Projekte verschieben oder ganz aus der Mittel- bis Langfristplanung ausbuchen.

Nicht selten schwächt ein Unternehmen die Eigenkapitalbasis, ohne sich Gedanken um die Erhaltung einer guten Bonität für zukünftige Investitionen zu machen.

Auch im Fremdkapitaleinsatz werden häufig immer noch Fehler gemacht: Kreditvolumina werden entweder zu hoch kalkuliert, weil die Inanspruchnahme von Fördermitteln nicht optimiert wurde. Oder der Finanzierungspartner denkt zu engstirnig und geht den Weg des geringsten Widerstandes.

Ein Weg, der nicht unbedingt den optimalen Weg für das Unternehmen bedeutet.

Gerade deshalb eröffnet eine strategische Investitionsplanung vielfältige Möglichkeiten für fast jedes Unternehmen: Gesamtoptimierung, Prozessdifferenzierung, Handlungsflexibilität und die Darstellung eines Unternehmensfahrplans zur Projektfinanzierung.

Die strategische Investitionsplanung fragt nicht nur, ob:

  • neue Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden sollen
  • neue Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten werden sollen
  • Investitionen in Maschinen und Betriebsmittel anstehen
  • Betriebserweiterungen geplant sind
  • Warenlager zu finanzieren sind
  • Vorfinanzierungskosten darzustellen sind
  • Sicherheiten zu bringen sind

Sie vereint alle diese Punkte und weitaus mehr Aspekte in einer Gesamtstrategie. Ganz gleich, ob es um ein einzelnes Projekt oder um die Umstrukturierung des gesamten Unternehmens geht.

Der richtige Beratungsansatz ist entscheidend für ein optimales Ergebnis in der Investitionsplanung.

Und die Kosten der Beratung? Wachsen NICHT mit der Aufgabe.

Hier schließt sich der Kreis: Durch den Einsatz von Fördergelder können selbst die Beratungskosten optimiert werden!

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Dienstag, 11 November 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Innovationspreise für den Mittelstand

Industrie 4.0, das ambitionierte Projekt der Bundesregierung, welches als Schwerpunkt die Digitalisierung der Fertigungstechnik zum  Ziel hat, wird von der Industrie zunehmend gelebt, aber vom Mittelstand nach dem Tenor der europäischen Kommission noch nicht ausreichend umgesetzt.

Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse stehen im Fokus des Projekts.

Die erste industrielle Revolution kennen viele aus dem Geschichtsunterricht, die Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft bleibt uns mit Bildern von Dampfmaschinen, aufsteigenden Rauchschwaden und dergleichen für immer in Erinnerung.

Fließbänder für die Massenfertigung  und elektrische Energie sind Sinnbilder für die zweite industrielle Revolution.

Nicht ganz so weit entfernt, erinnern wir uns gut an die dritte, die digitale Revolution, in welcher der Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion zum Standard wurde.

Industrie 4.0 ist noch NICHT in aller Munde! Auch wenn sich die europäische Kommission um Kommissarin Neelie Kroes das so sehr wünscht.

Wir, die Fördermittelinitiative Deutschland, wollen uns ebenfalls an der Bekanntmachung der neuen industriellen Revolution beteiligen und werden zukünftig in unregelmäßigen Abständen über dieses – wie wir finden – spannende Thema berichten.

Die mit dem Projekt ‚Industrie 4.0‘  und der „Digitalen Agenda‘ zum Beispiel anvisierten Maschinen- und Anlagenbauer, chemischen Erzeuger und Elektrotechnikunternehmen, wüssten noch gar nicht von ihrem Glück.

So sollen fast zwei Drittel aller Mittelständler nichts mit dem Begriff Industrie 4.0 anfangen können. Und selbst unter Fach- und Führungskräften soll erst jeder Zweite Bescheid wissen.

Der deutsche Innovationspreis 2015 nimmt Bewerbungen nur noch bis zum 28. November 2014 an.

http://www.der-deutsche-innovationspreis.de/das-aktuelle/einzelansicht/article/big-data-kaempfer-fuer-die-vierte-industrielle-revolution.html

Aber auch danach steht die Innovation jedes Jahr im Fokus der europäischen und bundesdeutschen Agenda für Unternehmensförderung.

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Freitag, 24 Oktober 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Verbraucherportal für Fördermittelinformationen

Interessante Neuigkeiten für Finanzprofis und Verbraucher: Unser neues, deutschlandweit einzigartiges Fördermittelinformations-Verbraucherportal, ist unter dem Namen „Fördermittel-aktuell.de“ an den Start gegangen!

Link zum neuen Portal: http://www.foerdermittel-aktuell.de/

Ab sofort werden Sie hier mit Informationen und Neuigkeiten rund um das Thema Fördermittel, Subventionen, Zuschüssen und anderen Zuwendungen versorgt.

Unser hochmotiviertes Team ist für das Portal ständig auf der Suche nach den neuesten Veröffentlichungen aus Presse-, sowie europäischen und Bundesquellen.

Über eine Nutzung des neuen Newsletters, der täglich, wöchentlich und monatlich erscheint, freuen wir uns.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de