Dienstag, 04 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Markterschliessungsprogramm der EU

Das Programm Markterschließung unterstützt KMU´s bei der Expansion im Ausland.

Hierbei werden beispielsweise die Markterkundungsreisen oder Informationsarrangements von dem zuständigen Bundesministerium gefördert.

Als KMU´s werden hier die Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und Sitz in Deutschland definiert.

Bei dem Markterschließungsprogramm werden Kosten von Geschäftsanbahnungsreisen zum Teil übernommen, der Eigenanteil für die KMU´s ist gestaffelt nach dem Jahresumsatz und der Mitarbeiteranzahl.

Bei einer Geschäftsanbahnungsreise können zwischen acht und zwölf Unternehmen teilnehmen. Hierbei können die KMU´s dem ausländischen Fachpublikum im Zielland ihre Dienstleistungen oder Produkte vorstellen.

Der Eigenanteil für die teilnehmenden Unternehmen für die Markterkundungsreisen entspricht der Staffelung der Geschäftsanbahnungsreisen, hierbei können 10 bis 20 deutsche Unternehmen teilnehmen. Bei Markterkundungsreisen erhalten die Unternehmen branchenspezifische und zielspezifische Schulungen.

Informationsveranstaltungen sind Tagesorganisationen an denen über die Zielländer und die Marktorientierung oder die Trends informiert wird. Die interessierenden Unternehmen können an den Informationsveranstaltungen kostenlos teilnehmen, sie müssen nur die Verpflegungskosten selbst tragen.

Zusätzlich umfasst das Markterschließungsprogramm die Einkäufer- und Informationsreisen, diese Reisen gehen in ein definiertes Land und sind für Entscheidungsträger und Einkäufer vorgesehen.

Die Reisen dauern drei bis fünf Tage, dabei erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit ihre Leistungsangebote und Referenzprojekte kostenlos vorzustellen. Für diese Veranstaltung werden die Kosten von dem zuständigen Bundesministerium getragen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/markterschliessungsprogramm/

 

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 26 September 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines, Wirtschaftsförderung

Investitionsförderung für Betriebe

Die einzelbetriebliche Förderung für Investitionen ist eine Förderung, welche zu der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Niedersachsen gehört.

Mit der Förderung sollen die Standortnachteile der gewerblichen Unternehmen ausgeglichen werden. Ziel hierbei ist die Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Niedersachsen in ausgewiesenen Fördergebieten, sowie der das Fremdengewerbe mit einem überwiegenden überregionalen Absatz betreibt.

Es werden Investitionen gefördert wie z.B. Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Investitionen für Änderung des Produktionsprozesses oder der Erwerb von Vermögenswerten.

Die Fördergebiete sind auf der GRW Fördergebietskarte verzeichnet. Die Förderung wir als nicht rückzahlbarer sachkapitalbezogener Zuschuss gewährt. Der Antragsteller muss mindestens 25 Prozent der Kosten mit Eigen- oder Fremdkapital decken.

Einige Gewerbe sind von der Förderung ausgeschlossen, dazu zählen beispielsweise Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur, Fischerei, Energie- und Wasserversorger, Bergbau und einige weitere Berufszweige.

Das zu fördernde Investitionsvolumen muss mindestens 50.000 Euro betragen. Die Höchstfördersumme wird in diesem Förderprogramm auf 2 Millionen Euro festgelegt. Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von 36 Monaten erfolgen.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgr%C3%BCndung/Einzelbetriebliche-Investitionsf%C3%B6rderung/index.jsp

 

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 12 September 2016 / Veröffentlicht in Software, Wirtschaftsförderung

Das Programm ProFIT dient KMUs

Das Programm zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie (ProFIT) ist für klein oder mittelständische Unternehmen allein oder im Verbund mit Forschungseinrichtungen erstellt.

Wenn es sich nicht um ein KMU handelt, dann ist die Antragstellung nur im Verbund mit einer Forschungseinrichtung  möglich. Wissenschaftliche Einrichtungen sind im Verbund mit mindestens einem Unternehmen erlaubt.

Dieses Programm bietet finanzielle Unterstützung bei technologischen Entwicklungen oder bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Berlin. ProFIT ist zum finanzieren von innovativen Ideen konzipiert.

Zu den förderfähigen Ausgaben zählen projektbezogene Entwicklungsausgaben, Ausgaben für Produktionsaufbau oder die damit verbundenen Markteinführungskosten.

Hierbei werden bis zu 80 Prozent der Projektausgaben durch zinsgünstige Darlehen finanziert.

Es wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu 400.000 Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und deren Projektträger ausgeschüttet.

Das zinsgünstige Darlehen beträgt maximal eine Million Euro. Die Laufzeit wird je nach Vorhaben festgelegt und beträgt bis zu acht Jahre.

Die Darlehen werden durch Bürgschaften von den betreffenden Gesellschaften besichert in Einzelfällen ist eine Sonderregelung möglich.

Bei der Inanspruchnahme dieser Förderung muss der Projektvorschlag bei der Investitionsbank online eingereicht werden.

Im weiteren Schritt nach der Prüfung der Eignung können die Unterlagen für den Antrag bei der Investitionsbank abgegeben werden. Ein Förderausschuss entscheidet über den Förderantrag.

Weiterlesen / Quelle:  http://www.ibb.de/wachsen/Pro-FIT.aspx

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 01 August 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Gründungszuschuss für Arbeitslose

Arbeitslose Menschen werden mit dem Zuschuss bei dem Einstieg in die Selbständigkeit unterstützt.

Antragsberechtigt für den Zuschuss sind Existenzgründer, die beim Einstieg in die Selbständigkeit noch einen Anspruch von mindestens 150 Tage auf Arbeitslosengeld haben.

Die Existenzgründer müssten eine Stellungnahme bei einer fachkundigen Behörde (Handwerkskammern, Kreditinstitute etc.) abgeben zusätzlich müssen die Gründer über erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit belegen.

Dabei muss der wöchentliche Arbeitsumfang 15 Stunden betragen. Der Antrag wird vor der Aufnahme der Selbständigkeit gestellt.

Der Gründungszuschuss wird in zwei Phasen ausgezahlt. Die ersten sechs Monate erhält der Existenzgründer einen Zuschuss. Der Zuschuss erfolgt in Anlehnung des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes.

Des Weiteren wird in den 6 Monaten zusätzlich 300 Euro gezahlt, die für die die gesetzliche Sozialversicherung vorgesehen sind.

Bei der zweiten Phase kann der Gründer für weitere neun Monate einen Zuschuss von 300 Euro monatlich zu beantragen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.existenzgruender.de/DE/Weg-in-die-Selbstaendigkeit/Entscheidung/GruenderInnen-Branchen/Gruendung-aus-Arbeitslosigkeit/Gruendungszuschuss/inhalt.html

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 25 Juli 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines, Wirtschaftsförderung

MikroSTarter Niedersachsen

Das Land Niedersachsen und die NBank unterstützt die Unternehmensnachfolge und Gründung besonders von den KMUs.

Durch die Unterstützung werden Arbeitsplätze gesichert und es entstehen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Die Bonität der Kleinstgründer wird bei der Kreditvergabe bei den Kreditinstituten erhöht. Der Vorteil bei der Förderung ist, dass keine bankübliche Besicherung notwendig ist.

Gefördert werden bei dem MikroSTaRTer Niedersachsen natürliche Personen, die eine Voll- oder Teilzeitgründung eines Unternehmens in Niedersachsen anstreben oder eine Unternehmensnachfolge gedenken.

Auch bereits Unternehmen, die sich in den ersten fünf Jahren der Geschäftstätigkeit befinden, sind antragsberechtigt.

Der MikroSTaRTer fördert alle Ausgaben, die mit dem Gündungsvorhaben oder Erweiterung bzw. Unternehmenswachstum umfassen. Beispielsweise werden Betriebsmittel, Investitionen oder auch Aus- und Weiterbildungskosten gefördert.

Hierbei werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten  finanziert, der Kreditbetrag liegt zwischen 5.000 Euro und maximal 25.000 Euro.

Die Kreditlaufzeit liegt zwischen zwei bis fünf Jahren. Gegenwärtig beträgt der Zinssatz nominal 4,2 % pro Jahr.

Die Kreditauszahlung erfolgt zu 100 %.  Bei der Kreditgewährung ist keine Besicherung erforderlich, bei juristischen Personen übernehmen die Gesellschafter eine Bürgschaft.

Für die Inanspruchnahme des MikroSTaRTer Niedersachsen muss ein Nachweis  über eine Erstberatung bei einer fachkundigen Stelle zur Gründung oder zu dem geplanten Vorhaben vor der Beantragung eingereicht werden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgr%C3%BCndung/MikroSTARTer-Niedersachsen/index-2.jsp

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 18 Juli 2016 / Veröffentlicht in Vertriebsunterstützung, Wirtschaftsförderung

Messeförderung für Gemeinschaftsstände

Die Messeförderung ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder Freiberufler mit dem Sitz in Deutschland.

Gefördert wird die Messebeteiligung von ausgewählten Messen und dient den Antragsberechtigten zur Steigerung der Exportorientierung. Es werden Gemeinschaftsstände mit mindestens acht Unternehmen in Deutschland oder Ausland gefördert.

Bei Messebeteiligungen im Inland werden maximal 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für ein KMU, maximal jedoch 7.500 Euro bei neugegründeten Unternehmen sogar bis zu 90 Prozent mit einem Maximalbetrag von 9.500 Euro gefördert.

Bei Beteiligung an einer Messe im Ausland werden maximal 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben für ein KMU mit Maximalbetrag von 5.000 Euro bzw. bei außereuropäischen Messen mit maximal 8.000  Euro bezuschusst.

Bei der Förderung handelt es um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Bei der Messebeteiligung im Inland kann ein KMU oder Freiberufler insgesamt nur drei Mal unterstützt werden.

Bei einer Auslandsmesse ist die Messebeteiligung einmal pro Kalenderjahr eingegrenzt und kann für die Teilnahme an einer bestimmten Messe nur insgesamt drei Mal gewährt werden.

Bei der Beantragung die Liste der geförderten Veranstaltungen bzw. Messen mit Gemeinschaftsständen beachten.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Internationale-Gesch%C3%A4fte/Messef%C3%B6rderung-Gemeinschaftsst%C3%A4nde/index-2.jsp

 

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 27 Juni 2016 / Veröffentlicht in Beratung, Wirtschaftsförderung

Innovationsberatung „go-Inno“ verlängert

Mit dem Förderprogramm „go- Inno“ können kleine Unternehmen die Kompetenz von autorisierten Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen.

Unternehmen, die diese externe Beratungsleistung nutzen dürfen,  kommen aus dem produzierenden Gewerbe oder Handwerk.

Die Management- und Beratungsleistung unterstützt bei der Vorbereitung und Durchführung von Produktions- und Verfahrensinnovationen.

Die Förderung verläuft in zwei Leistungsstufen der Potentialanalyse und der Vertiefungsberatung.

Das Förderziel des Programms ist die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der zu beratenden Unternehmen zu steigern.

Antragsberechtigt sind die vom BMWI oder einem beauftragten Projektträger autorisierte Beratungsunternehmen.

Das zu beratende Unternehmen muss in Deutschland niedergelassen sein, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro haben.

Es wird ein Zuschuss  gemäß  der Beratungskosten gewährt.

Der Zuschuss beträgt max. 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Maximale Förderung für einen Beratertag beträgt 1.100 Euro.

Die Maximalen Beratertage sind je nach Leistungsstufen in der Richtlinie festgelegt.

Der zuständige Projektträger ist der Projektträger im DLR und hat seinen Sitz in Bon.

Die Richtlinie wurde von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) herausgegeben.

Weiterlesen / Quelle: http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-inno.html

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 07 September 2015 / Veröffentlicht in Beratung, Wirtschaftsförderung

Energieberatung für KMU

Durch eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Informationsdefizite abbauen und Energiesparpotenziale im eigenen Unternehmen erkennen und Energieeinsparungen realisieren.

Durch die Energieberatung sollen wirtschaftlich sinnvolle Energieeffizienzpotenziale in den Bereichen Gebäude und Anlagen als auch beim Nutzerverhalten aufgezeigt werden.

Bei den geförderten Energieberatungen handelt es sich um hochwertige Energieaudits im Sinne der EU-Energieeffizienzrichtlinie.

Unternehmen erhalten 80% der förderfähigen Beratungskosten (Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro maximal 8.000 Euro und Unternehmen mit jährlichen Energiekosten unter 10.000 Euro maximal 800 Euro).

Quelle: Webseite Bafa

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 20 Juli 2015 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Durch ein Förderprogramm bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Hilfe zur Selbsthilfe besonders für strukturschwache Regionen.

Es werden gezielt Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen gesetzt:

  • kleine und mittlere Unternehmen: die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen soll gestärkt werden, um so den wachstumsnotwendigen Strukturwandel zu erleichtern und Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern
  • die Fördersätze in strukturschwachen Regionen liegen je nach Unternehmensgröße und festgelegter Strukturschwäche der Region zwischen 20% und 35%
  • förderfähig sind zum Beispiel: Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Diversifizierung Produktion einer Betriebsstätte, Investition in grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses und unter bestimmten Voraussetzungen. Erwerbsinvestitionen zum Erwerb einer Betriebsstätte. So soll der wachstumsnotwendigen Strukturwandel erleichtert und die Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt verbessert werden
  • wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben (antragsberechtigt z. Bsp. Gemeinden): der Ausbau einer leistungsfähigen kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, verbessert die regionalen Standortbedingungen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit strukturschwacher Regionen
  • der Förderhöchstsatz beträgt bis zu 60% der förderfähigen Kosten (u. bestimmten Voraussetzungen bis zu 90%)
  • Förderfähig sind z. Bsp.: Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten, Anbindung von Gewerbebetrieben, Tourismus, Gewerbezentren, Bildungseinrichtungen, Kommunikationsverbindungen, Abwasser- und Abfallanlagen, Häfen
  • Vernetzung und Kooperation (Länderbeteiligung): Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation zwischen lokalen Akteuren dienen zur Schaffung von besseren Standortbedingungen
  • integrierte regionale Entwicklungskonzepte (Wirtschaftsstruktur)
  • Regionalmanagement
  • Kooperationsnetzwerke
  • Innovationscluster

Strukturschwache Regionen sollen durch das Förderprogramm aktiviert statt alimentiert werden.

Ziel ist mit den geförderten Investitionsvorhaben durch Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer wesentlich zu erhöhen und neue Dauerarbeitsplätze zu schaffen oder vorhandene zu sichern.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de