Existenzgründung – KFW-Förderdarlehen für Gründerinnen und Gründer

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In Deutschland sind 2016 über 380.000 Gründerinnen und Gründer in die unternehmerische Selbständigkeit gestartet. Startups, junge Unternehmen sowie Existenzgründungen in den Freien Berufen haben für die Volkswirtschaft eine große Bedeutung: Sie schaffen nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern fördern auch die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit in einer Sozialen Marktwirtschaft.

Für viele Gründer geht auch damit ein Traum in Erfüllung, sein eigener Chef zu sein. Allerdings kommt der Erfolg nicht allein, denn für eine Selbstständigkeit reicht nicht nur
ein überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz allein, wichtig sind vor allem folgende Fragen, die
sich jeder Gründer stellen muss:

  • Funktioniert meine Geschäftsidee?
  • Stimmt meine Markteinschätzung?
  • Sind meine finanziellen Überlegungen realistisch?
  • Reichen meine persönlichen und fachlichen Kenntnisse?

Hier über sollten Sie auf jeden Fall mit einem Berater und danach mit Ihrer Hausbank sprechen.

Neben den unterschiedlichsten Förderungen bietet die KFW Bank spezielle Förderprogramme für Gründerinnen und Gründer an.

  • 1. ERP- Kapital für Gründung
  • 2. ERP- Gründerkredit – Start Geld
  • 3. ERP- Gründerkredit – Universell

Wichtig für die Beantragung dieser Starthilfen ist das Gespräch mit der Hausbank und die sorgfältige Vorbereitung, sich über alle Aspekte dieses Bankgespräches im Klaren zu sein.

Dazu gehören folgende wichtige Punkte:

  • 1. Der Businessplan: Intensive Arbeit mit dem Gründungskonzept bzw. Businessplan. Der Plan muss gut vorbereitet sein und „Hand und Fuß“ haben. Die Inhalte müssen bei dem Gespräch authentisch und im freien Gespräch „rüberkommen“ und dürfen keine Schwachpunkte aufzeigen.
  • 2. Kaufmännisches Wissen: Sie müssen zum Beispiel einen Kapitalbedarfsplan und einen Liquiditätsplan haben und die Zahlen müssen realistisch und nachvollziehbar sein.
  • 3. Überzeugungsfähigkeit: Sie müssen Ihren Kundenberater bei der Bank von Ihren unternehmerischen Fähigkeiten überzeugen. Dazu gehören zum Beispiel Selbstdisziplin, Überzeugungskraft, Ausdauer sowie soziale Kompetenzen. (Lebenslauf)

Bei Abschluss des wichtigen Bankgespräches wird die Bank neben den bereits mitgebrachten Unterlagen, möglicherweise noch folgendes einfordern :

  • 1. Kapitalbedarfsplan
  • 2. Liquiditätsplan
  • 3. Rentabilitätsvorschau
  • 4. Lebenslauf mit beruflichem Werdegang
  • 5. Arbeits- und Prüfungsergebnisse
  • 6. Vertragsentwürfe (für Miet-/Pacht-,Gebiet-,Leasing-,Franchise- Verträge u.a.)
  • 7. Vermögensübersicht
  • 8. Liste über Sicherheiten (z.B. Bürgschaften, Grundbuchauszüge, Kundenforderungen mit Zahlungsterminen)
  • 9. ggf. Bestätigung über eine Existenzgründungsberatung durch einen Berater

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