Fördermittelinfos

Alle wichtigen Fördermittelinfos

Öffentliche Fördermittel gibt es in den unterschiedlichsten Formen, zu nennen sind hier Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen, öffentliche Bürgschaften und staatlich gefördertes Beteiligungskapital. Im Groben lassen sich die Förderungsbereiche in Gründung und Wachstum, Forschung und Innovation, Außenwirtschaft, Regionalförderung und EU- Förderung unterteilen.

FID-Button-015 » Gründer/innen und Unternehmer/innen
Gerade für Gründer/innen und Unternehmer/innen lassen sich die Vorteile klar erkennen. Darlehen und Zuschüsse stellen eine langfristige und günstige Finanzierung Ihrer Vorhaben sicher. Durch Bürgschaften ergänzte bankübliche Sicherheiten ermöglichen es dem Existenzgründer/der Existenzgründerin Darlehen aufzunehmen. Desweiteren ergibt sich durch Kapital aus Nachrangdarlehen der Vorteil, dass dieses in der Bilanz wie Eigenkapital gewertet wird und somit Kreditwürdigkeit und unternehmerischen Spielraum erweitert. Diese intensive Auseinandersetzung mit dem Business-Plan zur Beantragung jener Fördermittel legt einen guten Grundstein für das Vorhaben, da die Erfolgsaussichten des Unternehmens bei der Erstellung des Businessplans von mehreren Seiten bereits durchleuchtet wurden.

FID-Button-015 » Forschung und Entwicklung
Deutschland belegt derzeit auf dem weltweiten Hightech- und Lifescience-Markt einen der vorderen Plätze. Um diesen auch in Zukunft zu belegen, ist eine intensive Forschung und Entwicklung Voraussetzung. Hierdurch lassen sich wichtige Zielmärkte international bedienen sowie Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte schaffen. F&E bietet Lösungen für gegenwärtige und zukünftige Problemstellungen in der Industrietechnik, Umwelt und auch der Gesundheitsbranche. Somit ist sie volkswirtschaftlich von besonders großer Bedeutung.

Unter dem Dach der „Hightech-Strategie für Deutschland“ hat die Bundesregierung seit 2006  alle innovations- und technologiepolitischen Maßnahmen zusammengefasst. Fördermaßnahmen und Aktivitäten wurden zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zu einer Innovations- und Technologiepolitik aus einem Guss zusammengefasst. Die Hightech-Strategie 2020 bewahrt die Kontinuität des Gesamtansatzes und setzt dabei neue Akzente.

FID-Button-015 » Außenwirtschaft
Nicht nur in der Hightech- und Lifescience-Branche hat der weltweite Handel besondere Bedeutung, sondern auch in vielen anderen Branchen. Deutsche Unternehmen, die Aktivitäten zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte durchführen, werden daher von Bund und Ländern vielseitig unterstützt. Die Außenwirtschaft und somit weltweiter Handel und grenzüberschreitende Investitionen sind Grundvoraussetzung Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland.

Daher werden günstige Rahmenbedingungen allgemein geschaffen und ebenso ganz konkret einzelne Unternehmen in Ihrem Auslandsengagement gefördert. Das breit gefächerte Förderinstrumentarium wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie federführend gestaltet. Der Förderfokus liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen, da deren Basis für den Eintritt in internationale Märkte oftmals begrenzt ist.

FID-Button-015 » Regionalpolitik
Teil der Wirtschaftspolitik ist die Standortpolitik von Regionen für Regionen, die sogenannte Regionalpolitik. Die gezielte Förderung ausgewählter Regionen ist Teil der Regionalpolitik mit der Zielsetzung strukturschwache Regionen zu unterstützen. Der Anschluss dieser Regionen an die allgemeine Wirtschaftsentwicklung soll somit Standortnachteile ausgleichen und regionale Entwicklungsunterschiede abbauen.

FID-Button-015 » EU-Förderung
Innerhalb der EU-Förderung gibt es ebenfalls eine Vielzahl an Förderprogrammen. Die neue Förderperiode der Europäischen Union bezieht sich  dabei auf den Zeitraum von 2014-2020. Vier Bereiche lassen sich innerhalb der EU-Fördermittel ausmachen: EU-Strukturfonds, EU-Förderprogramme, Landwirtschaftlicher Bereich, EU-Außenhilfe. Ziel der Struktur- und Kohäsionspolitik ist die Unterstützung von benachteiligten Regionen und sozialen Gruppen in der EU. Somit soll die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Europa sichergestellt werden.  Ebenso kommen die wohl bekanntesten Programme kommen aus dem Bereich der EU-Strukturfonds: der ESF (Europäischer Sozialfond) und der EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung). Zentrale Förderziele des ESF sind die Förderung des lebenslangen Lernens, Unterstützung des Strukturwandels, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Sicherung von Arbeitsplätzen, Bewältigung des demografischen Wandels. Fördermöglichkeiten des EFRE sind unter anderem die Förderung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und wissensbasierte Wirtschaft, Integrierte Stadtentwicklung sowie Nachhaltigkeit und Umwelt.

Charakteristisch für die Strukturfonds ist die dezentrale Organisation. Die Mittel werden über zuständige Bundes- und Landesverwaltungsbehörden vergeben. In den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und Regionen gibt es unterschiedliche Programme. Es wird mit lokalen Partnern, d.h. betrieblichen Partnern und Partnern aus öffentlichen Verwaltungen zusammengearbeitet. Bei den Förderprogrammen sind die Förderungen programmspezifisch und werden sowohl zentral als auch dezentral verwaltet. Die Ausschreibungen erfolgen durch die EU-Mitgliedstaaten. Nennenswerte Programme sind Erasmus+ und Horizon 2020.

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