Förderung regionaler Cluster für die MINT-Bildung von Jugendlichen

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Mit der zweiten Richtlinie zum Thema „MINT-Bildung für Jugendliche“ möchte das BMBF den Auf- sowie Ausbau regionaler Clusterstrukturen für die MINT-Bildung von Jugendlichen finanziell unterstützen. Die Förderung von Zusammenschlüssen maßgeblicher Akteure in Regionen und Kommunen soll zu einem langfristigen und dauerhaften außerschulischen Angebot an MINT-Bildung insbesondere für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren beitragen. In begründeten Fällen kann die Zielgruppe auch auf Kinder von sechs bis zehn Jahren bzw. auf Jugendliche von 16 bis 18 Jahren ausgedehnt werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Förderung von Mädchen und jungen Frauen gelegt.

Zur Umsetzung fördert das BMBF die Gründung von 40 bis 50 Clustern bundesweit mit insgesamt bis zu 32 Millionen Euro. Als MINT-Cluster werden Kooperationen der vor Ort relevanten Akteure aus mindestens drei der im Folgenden genannten vier Bereiche verstanden:

  • Wissenschaft und Bildung,
  • Zivilgesellschaft,
  • Wirtschaft
  • öffentlicher Sektor auf kommunaler Ebene

Antragsberechtigt sind juristische Personen wie z. B. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine, Stiftungen, kommunale Wirtschaftsverbände, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Bildungsträger, Gebietskörperschaften, Kommunalverbände und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, die über ausgewiesene Kompetenzen im MINT-Kontext verfügen.

Die Maßnahme richtet sich ausdrücklich auch an

  • bereits bestehende MINT-Cluster (mit Ausnahme der bereits geförderten Projekte aus der ersten Runde dieser Förderrichtlinie des MINT-Aktionsplans), Schülerlabore und Schülerforschungszentren,
  • Akteure, die bislang im MINT-Bereich, aber noch nicht im Bildungsbereich tätig sind (wie z. B. Technologiecluster, Makerszene etc.) und
  • an zivilgesellschaftliche Akteure (wie z. B. freiwillige Feuerwehren, Landjugendverbände, Pfadfinder etc.),
  • Bildungsträger, die auf kommunaler Ebene tätig sind.

Als erster Schritt ist eine Projektskizze bis spätestens zum 26. April 2021 in schriftlicher und elektronischer Form über das Skizzen-Tool „easy-Online“ einzureichen

Weitere Informationen, wie zum Beispiel bestimmte Fragestellungen, die mit der eingereichten Projektskizze beantwortet werden sollen, finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3353.html.

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

FID – Fördermittelinitiative Deutschland GmbH & Co. KG
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