Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Wirtschaftsstruktur“

/ / Wirtschaftsförderung

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Durch ein Förderprogramm bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Hilfe zur Selbsthilfe besonders für strukturschwache Regionen.

Es werden gezielt Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen gesetzt:

  • kleine und mittlere Unternehmen: die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen soll gestärkt werden, um so den wachstumsnotwendigen Strukturwandel zu erleichtern und Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern
  • die Fördersätze in strukturschwachen Regionen liegen je nach Unternehmensgröße und festgelegter Strukturschwäche der Region zwischen 20% und 35%
  • förderfähig sind zum Beispiel: Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Diversifizierung Produktion einer Betriebsstätte, Investition in grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses und unter bestimmten Voraussetzungen. Erwerbsinvestitionen zum Erwerb einer Betriebsstätte. So soll der wachstumsnotwendigen Strukturwandel erleichtert und die Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt verbessert werden
  • wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben (antragsberechtigt z. Bsp. Gemeinden): der Ausbau einer leistungsfähigen kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, verbessert die regionalen Standortbedingungen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit strukturschwacher Regionen
  • der Förderhöchstsatz beträgt bis zu 60% der förderfähigen Kosten (u. bestimmten Voraussetzungen bis zu 90%)
  • Förderfähig sind z. Bsp.: Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten, Anbindung von Gewerbebetrieben, Tourismus, Gewerbezentren, Bildungseinrichtungen, Kommunikationsverbindungen, Abwasser- und Abfallanlagen, Häfen
  • Vernetzung und Kooperation (Länderbeteiligung): Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation zwischen lokalen Akteuren dienen zur Schaffung von besseren Standortbedingungen
  • integrierte regionale Entwicklungskonzepte (Wirtschaftsstruktur)
  • Regionalmanagement
  • Kooperationsnetzwerke
  • Innovationscluster

Strukturschwache Regionen sollen durch das Förderprogramm aktiviert statt alimentiert werden.

Ziel ist mit den geförderten Investitionsvorhaben durch Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer wesentlich zu erhöhen und neue Dauerarbeitsplätze zu schaffen oder vorhandene zu sichern.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de