Kommunen Breitband

Breitband für Kommunen

Minister Dobrindt (BMVI) hat den ersten Aufruf für die Beantragung der Beratungsleistungen gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ gestartet. Kommunen, die ihre Breitbandversorgung verbessern bzw. schnelleres Internet ausbauen wollen, können sich bereits für die Planung des Netzausbaus 50.000€ für die Beratungsleistungen sichern (100% Zuschuss-Förderung).

Die Beratungsleistungen können enthalten:

  • Vorstudie
    • Ermittlung der Voraussetzungen für die technische Umsetzung des Projekt
    • Aufnahme der Ist-Situation nach wissenschaftlichem Standard (Einwohnerdichte, vorhanden Infrastruktur – ggf. mögliche Mitnutzung, Prüfung besonderer topographischer Gegebenheiten)
  • Information über das Vorhaben
    • Bürger, Gewerbetreibende und andere potentielle Abnehmer mittels Website, Informationsveranstaltung vor Ort, Informationsmaterial, Marketingaktionen
  • Nachfrageermittlung der potentiellen Bürger und Gewerbetreibenden
    • personalisiert und mit unterschiedlichen Verfahren, damit bei den jeweiligen Abnehmertypen die typischen Bedürfnisse und Möglichkeiten berücksichtigt werden können
  • Fördermöglichkeiten
    • Die Ergebnisse der Vorstudie und der Nachfrageermittlung werden als Grundlage genutzt, um alle ich Frage kommenden Förderszenarien zu recherchieren und zu validieren.
  • Auswertung aller Ergebnisse
    • Gesamtbudget
    • Projektplan
    • Welches Betriebsmodell ist sinnvoll – Betreibermodell oder Wirtschaftlichkeitslückenmodell?
    • Wann ist der ROI (Return on Investment) erreicht?

Wir kooperieren mit der Netzbringer ArGe (www.netzbringer.de) und können Ihnen so ein „Rundum-sorglos-Paket“ erstellen.


Image-Flyer-Breitbandversorgung-NetzBringer-Kommunen-01Die meisten Gebiete in Deutschland sind Internetseitig deutlich unterversorgt, weil sie durch das Profitabilitätsraster der großen Netzanbieter fallen. Ohne schnelles Internet sind attraktive Wohn- und Gewerbegebiete aber heute nicht mehr denkbar. Wohnen und Arbeiten findet immer mehr im Web statt. Für Kommunen jeglicher Größe und unabhängig von örtlichen Gegebenheiten, ist die Bereitstellung einer zeitgemäßen Breitbandversorgung längst zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. FID konzentriert sich dabei in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen netzBRINGER auf genau diese unterversorgten Gebiete und bringt so das schnelle Internet zum Benutzer.

Bedarfsanalyse
Wir eruieren und analysieren den Bedarf der betreffenden Region. Durch gezielte Umfragen wird ermittelt, in welchen Gemeindeteilen schnelle Internet-Anschlüsse fehlen, bzw. wie hoch der Bedarf an schnellen Internet-Anschlüssen ist.

Investitionsbedarf
Wir berechnen den Investitionsbedarf und Return-On-Investment Szenarien für die Kommune. Die Kommune kann in ca. 5-10 Jahren ein Return-On-Investment erzielen und kann dann das Netz profitabel betreiben.

Teilnehmerermittlung
Wie sorgen dafür, dass die für das Erreichen des Return-On-Investment notwendige Teilnehmerzahl in der Bevölkerung erreicht wird, bevor in den Ausbau des Netzes investiert wird.

Kernkompetenzen
Wir bieten alles, was notwendig ist, damit die Kommune die Profitabilität des Netzes stetig steigern kann (Glasfasertechnologie, Projektmanagement,
Kommunikationsmaßnahmen, Transparenz und partnerschaftliche Beratung.

Breitbandatlas
Der Breitbandatlas des BMVI zeigt die Verbreitung von schnellen Internetzugängen in Deutschland. Breitbandatlas starten…

Mehr Informationen unter netzBRINGER.de…


Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ von BMVI

Die Bundesrepublik hat sich zum Ziel gesetzt eine flächendeckende Verfügbarkeit des Breitbandnetzes mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 auszubauen. Zur Umsetzung des Ziels wurden Fördermittelrichtlinien aufgesetzt, Bund und Länder unterstützen den Ausbau mit Fördermitteln, wie auch die Koordinierungen von Projekten und mit Beratungsleistungsleistung von Kommunen. Dabei gibt es eine Richtlinie welche den privatwirtschaftlichen Ausbau fördert auch wenn der Ausbau unwirtschaftlich aufgrund von besonderen Hindernissen ist, damit flächendeckende und zukunftsfähige Internetverfügbarkeit entsteht.

Gegenstand dieser Richtlinie ist die Wirtschaftlichkeitslückenförderung, das Betreibermodell sowie auch die Beratungsleistungen für Breitband. Die Beratungsleistungen für die Beauftragung von externen Planungs- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und/ oder bei der Durchführung einer Maßnahme zum Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze werden hier bei Erfüllung von Richtlinienauflagen gefördert. Die Ausgaben für die Beratungsleistungen werden einmalig in gesamter Höhe bis max. 50.000 Euro subventioniert.

Zuwendungsempfänger in der Richtlinie sind insbesondere Kommunen, Landkreis, kommunaler Zweckverband oder andere kommunale Gebietskörperschaften. Dieses Breitband Förderprogramm ist für die Projektgebiete gedacht, bei denen nicht innerhalb der nächsten drei Jahre marktgetrieben ausgebaut wird. Vor der Fördermittelbeantragung muss ein Markterkundungsverfahren für Breitbandausbau erfolgen. Der Basisfördersatz beträgt 50 Prozent, die maximale Fördersumme für die Maßnahmen der Breitbandversorgung dürfen die 10 Millionen nicht überschreiten. Die Förderung wird als Anteilfinanzierung eines nichtrückzahlbaren Zuschusses der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.

  • flächendeckende Verfügbarkeit des Breitbandes
  • Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s
  • privatwirtschaftlicher Ausbau
  • (marktgetrieben ausgebaut)
  • Markterkundungsverfahren für Breitbandausbau
  • Breitbandversorgung