Milliarden Hilfsprogramm und Schutzschild der Bundesregierung aufgelegt

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Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie für die betroffenen Unternehmen abzufedern, wurde von der Bundesregierung ein umfangreiches Hilfsprogramm aufgelegt, um Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen.

So wird die Kurzarbeiter-Regelung bis Anfang April angepasst, wobei das Volumen dieser Maßnahme nicht begrenzt ist, um die unverschuldeten Finanznöte von gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen zu lindern. Folgende Maßnahmen sind geplant:

– Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %
– Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
– Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
– Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

Desweiteren soll durch verschiedene Maßnahmen die Liquidität von Unternehmen erhalten werden. Dazu werden bestehende Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Dies erfolgt zum Beispiel durch KfW und ERP Kredite

Außerdem wird es eine Reihe von steuerpolitischen Maßnahmen geben, um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern:

– Erleichterungen um Stundungen von Steuerschulden zu gewähren
– Wenn Unternehmen unmittelbar vom Corona-Virus betroffen sind, wird bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet
– Erleichterung um Vorauszahlungen von Steuerpflichtigen anzupassen

Über zukünftige Änderungen und detaillierte Ausarbeitungen der Ministerien werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

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