Montag, 11 Juli 2016 / Veröffentlicht in Beratung

Beratungsförderung für KMU

Die Beratungsrichtlinie für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Freiberufler integriert die alten Förderprogramme „Förderung unternehmerischen Know-Hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zu einem Förderprogramm.

Dieses Programm ist grundsätzlich für bereits gegründete Unternehmen gedacht.

Beratungen vor der Gründung könnten hier bezuschusst werden, aber es wird in einem weiteren Förderprogramm die kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase bezuschusst.

Mit dieser Förderung werden junge Unternehmen, die nicht mehr als zwei Jahren am Markt bestehen oder Unternehmen deren Gründung drei Jahre her ist.

Auch Unternehmen, welche sich in Schwierigkeiten befinden werden in dieser Richtlinie angesprochen. Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstanddefinition entsprechen und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben.

Die Förderung wird in zwei Schwerpunkte  unterteilt. Einmal in die allgemeine Beratung, darunter versteht man alle Fragen zu wirtschaftlichen, finanziellen oder organisatorischen Unternehmensführung.  Der zweite Schwerpunktansatz wären die Themen wie beispielsweise Frauen, Migranten, Fachkräftesicherung oder auch Umweltschutz im Unternehmen.

Der maximale Fördersatz des Zuschusses liegt bei 3.200 Euro, dieser richtet sich je nach Unternehmenslage, der Bemessungsgrundlage und der Region.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/foerderung_unternehmerischen_know_hows/

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 27 Juni 2016 / Veröffentlicht in Beratung, Wirtschaftsförderung

Innovationsberatung „go-Inno“ verlängert

Mit dem Förderprogramm „go- Inno“ können kleine Unternehmen die Kompetenz von autorisierten Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen.

Unternehmen, die diese externe Beratungsleistung nutzen dürfen,  kommen aus dem produzierenden Gewerbe oder Handwerk.

Die Management- und Beratungsleistung unterstützt bei der Vorbereitung und Durchführung von Produktions- und Verfahrensinnovationen.

Die Förderung verläuft in zwei Leistungsstufen der Potentialanalyse und der Vertiefungsberatung.

Das Förderziel des Programms ist die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der zu beratenden Unternehmen zu steigern.

Antragsberechtigt sind die vom BMWI oder einem beauftragten Projektträger autorisierte Beratungsunternehmen.

Das zu beratende Unternehmen muss in Deutschland niedergelassen sein, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro haben.

Es wird ein Zuschuss  gemäß  der Beratungskosten gewährt.

Der Zuschuss beträgt max. 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Maximale Förderung für einen Beratertag beträgt 1.100 Euro.

Die Maximalen Beratertage sind je nach Leistungsstufen in der Richtlinie festgelegt.

Der zuständige Projektträger ist der Projektträger im DLR und hat seinen Sitz in Bon.

Die Richtlinie wurde von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) herausgegeben.

Weiterlesen / Quelle: http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-inno.html

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Montag, 23 März 2015 / Veröffentlicht in Allgemeines, Beratung

ZIM 2015 ist am Start

Dass Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand steht in seiner Version ab 2015 noch auf der Startlinie.

Der Startschuss fällt erst mit der Eintragung im Bundesanzeiger. ZIM ist ein Förderprogramm, welches sich inzwischen sehen lassen kann: Bis zum 31. Dezember 2014 wurden über 28.000 ZIM-Fördervorhaben mit einem zugesagten Fördervolumen von insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro bedacht.

ZIM hat zum Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu mehr Forschung, Entwicklung und Innovationen zu motivieren.

Der Weg von der Forschung und Entwicklung zur marktfertigen Produktinnovation soll mittels der Fördergelder optimiert werden. Maßgeblich ist hierfür, die Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungseinrichtungen zu initiieren, anzuschieben und auszubauen.

Gefördert werden sowohl die KMU als auch die mit ihnen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in:

  • Einzelprojekten (Einzelbetriebliche FuE-Projekte in Unternehmen)
  • Kooperationsprojekten (FuE-Kooperationsprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte)
  • Kooperationsnetzwerken (Förderung von Dienstleistungen des Netzwerkmanagements und von Entwicklungsprojekten des Netzwerks)

Der Start des Programms ist zudem an die Bestellung der Projektträger geknüpft, welche im 2.Quartal 2015 erfolgen soll. Es ist also „Kurz vor ZIM“…!

Daher an dieser Stelle zusammen gefasst die wesentlichen Informationen, um Alles rechtzeitig zum Start griffbereit zu haben.

Entwurf zur ZIM Richtlinie 2015: http://www.zim-bmwi.de/download/infomaterial/entwurf-zim-richtlinie-2015.pdf

Projektanträge:
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-ep
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-ku
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kf
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kn-phase-1
http://www.zim-bmwi.de/download/zim-2015/entwurf-antrag-zim-2015-kn-phase-2

Quellen: http://www.foerderinfo.bund.de/de/ZIM-777.php; http://www.zim-bmwi.de/

 

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Freitag, 05 Dezember 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Fördergelder für die strategische Investitionsplanung

Die Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Deutschland betreiben ihre Investitionsplanung immer noch in viel zu großer Zahl ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln. Oder verzichten unbewusst auf werthaltige Investitionen in die Zukunft, da ihnen wesentliche Aspekte einer strategischen Investitionsplanung nicht geläufig sind.

Schließlich wären da noch die Unternehmen zu nennen, welche bereits aus Furcht vor hohen Beratungs- oder Vorlaufkosten sinnvolle Projekte verschieben oder ganz aus der Mittel- bis Langfristplanung ausbuchen.

Nicht selten schwächt ein Unternehmen die Eigenkapitalbasis, ohne sich Gedanken um die Erhaltung einer guten Bonität für zukünftige Investitionen zu machen.

Auch im Fremdkapitaleinsatz werden häufig immer noch Fehler gemacht: Kreditvolumina werden entweder zu hoch kalkuliert, weil die Inanspruchnahme von Fördermitteln nicht optimiert wurde. Oder der Finanzierungspartner denkt zu engstirnig und geht den Weg des geringsten Widerstandes.

Ein Weg, der nicht unbedingt den optimalen Weg für das Unternehmen bedeutet.

Gerade deshalb eröffnet eine strategische Investitionsplanung vielfältige Möglichkeiten für fast jedes Unternehmen: Gesamtoptimierung, Prozessdifferenzierung, Handlungsflexibilität und die Darstellung eines Unternehmensfahrplans zur Projektfinanzierung.

Die strategische Investitionsplanung fragt nicht nur, ob:

  • neue Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden sollen
  • neue Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten werden sollen
  • Investitionen in Maschinen und Betriebsmittel anstehen
  • Betriebserweiterungen geplant sind
  • Warenlager zu finanzieren sind
  • Vorfinanzierungskosten darzustellen sind
  • Sicherheiten zu bringen sind

Sie vereint alle diese Punkte und weitaus mehr Aspekte in einer Gesamtstrategie. Ganz gleich, ob es um ein einzelnes Projekt oder um die Umstrukturierung des gesamten Unternehmens geht.

Der richtige Beratungsansatz ist entscheidend für ein optimales Ergebnis in der Investitionsplanung.

Und die Kosten der Beratung? Wachsen NICHT mit der Aufgabe.

Hier schließt sich der Kreis: Durch den Einsatz von Fördergelder können selbst die Beratungskosten optimiert werden!

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Freitag, 21 November 2014 / Veröffentlicht in Beratung

EFRE und ESF – die Strukturfonds

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wie auch der Europäische Sozialfonds (ESF) funktionieren nach dem Prinzip der Kofinanzierung.

Das bedeutet, dass zu Projekten, welche aus den beiden Strukturfonds gefördert werden, stets auch öffentliche Mittel des betreffenden Landes oder Bundeslandes (Regionalförderung) beigesteuert werden.

Ausgedrückt wird dieses durch von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Förderprogramme, welche es Unternehmen allerdings eher erschweren als erleichtern, für Investitionsvorhaben die richtigen Fördermittelprogramme auszuwählen und richtlinientreue Fördermittelanträge bei den korrekten Anlaufstellen einzureichen.

Außerdem gilt, dass die EU-Regionalförderung immer zusätzlich zur Unterstützung durch die Mitgliedstaaten selbst gewährt wird. Sie darf diese also nicht ersetzen (sog. Additionalitätsprinzip).

Die Fördermittelinitiative Deutschland führt Sie durch diesen „Fördermittel-Dschungel“ hindurch, direkt zu Ihrem Ziel:

Eine strategisch sinnvolle und optimierte Investitionsplanung unter Ausschöpfung sämtlicher Fördermittelquellen und zielgerichteter Stärkung von Eigen- und Fremdkapitalanteilen. Das Ziel muss sein, aktuelle Projekte gesund auszufinanzieren und dabei die Bonität des Unternehmens für weitere Investitionen nicht zu belasten.

Mehr zu den europäischen Strukturfonds

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Europa/Strukturfonds/efre-und-esf.html

Wir informieren Sie gerne über Ihre Möglichkeiten im Rahmen der neuen Förderperiode 2014-2020.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de