Donnerstag, 05 Juli 2018 / Veröffentlicht in Allgemeines

I. Kooperationsprojekte in Forschung & Entwicklung

Bei FuE-Kooperationsprojekten muss eine Kooperationsvereinbarung mit mindestens folgendem Inhalt abgeschlossen werden:

  1. Angaben zu den Vertragspartnern
  2. Thema des Projekts, Beschreibung der Zielsetzung
  3. Darstellung der Forschungs- und Entwicklungsanteile der zu benennenden Kooperationspartner am Gesamtaufwand des Projektes
  4. Arbeitsplan aller beteiligten Partner (auch der nichtantragsberechtigten Partner) mit Arbeitspaketen, Personalaufwand in Personenmonaten und Terminen
  5. Nennung der unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgesehenen Vergabe von Aufträgen an Dritte
  6. Regelung der Schutz- und Nutzungsrechte sowie der gemeinsamen Nutzung und Vermarktung der Ergebnisse der Kooperation (z. B. jeder Partner partizipiert am Ergebnis entsprechend der eingebrachten Leistung)

Rechtswirksamkeit:
Die Kooperationsvereinbarung darf vor Eingang des Antrags beim Projektträger nicht rechtswirksam sein. Dem Antrag ist daher nur ein Entwurf beizufügen. Wird die Kooperationsvereinbarung vor Eingang des Antrags unterzeichnet, so muss im Vertragstext die Förderung als aufschiebende Bedingung für ihre Rechtswirksamkeit formuliert sein

Arbeitsteilung:
In bilateralen Kooperationsprojekten darf auf ein Unternehmen nicht mehr als 70 Prozent und auf eine Forschungseinrichtung nicht mehr als 50 Prozent der zuwendungsfähigen Personenmonate beider Partner entfallen. In Projekten mit mehr als zwei Partnern dürfen auf einen Partner max. 50 Prozent der zuwendungsfähigen Personenmonate aller Partner entfallen.

Eine Expertengruppe hat Mustervereinbarungen und Vertragsbestandteile erarbeitet, „um den Aufwand bei der Vertragsgestaltung zu minimieren, rechtliche Unsicherheiten bei den Vertragspartnern zu vermeiden und so den Transfer von geistigem Kapital in marktfähige Produkte zu vereinfachen“ (BMWi 2007, S.3).

Die Muster sind sowohl für Unternehmen von Interesse, die mit der Wissenschaft kooperieren wollen, als auch für die Wissenschaft, die eine Kooperation mit Unternehmen anstrebt.
Die Ergebnisse der Expertengruppe sind in einem Leitfaden zusammengefasst

Kooperationsprojekte in Forschung & Entwicklung

II. Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Worin unterscheiden sie sich? Der Leitfaden benennt folgende drei Formen der Kooperation (vgl. S.6):

Auftragsforschung:
Hier ist die Forschung von der Industrie an eine wissenschaftliche Einrichtung ausgelagert. Von der Industrie werden alle Kosten übernommen. Geforscht wird zielorientiert aber ergebnisoffen. Der Weg der Umsetzung ist klar definiert.

Kooperationsforschung:
Eine Forschungskooperation zeichnet sich dadurch aus, dass alle Partner spezifische Beiträge für den Projekterfolg einbringen. Die Forschung ist ziel- und ergebnisoffen; die genaue Umsetzung nicht definiert.

Werk-/Dienstvertrag:
Der Werkvertrag verfolgt ein klares und bekanntes Ziel; der Weg zur Ausführung ist bereits bekannt.

 

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Montag, 23 April 2018 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

COSME (Competitiveness of Enterprises and Small and Medium-sized Enterprises)

COSME ist das EUR- Programm für die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen. In der aktuellen Förderperiode von 2014-2020 läuft es mit einem Volumen von 2,3 Mrd. EUR.

Folgende Bereiche werden unterstützt:

  • Erleichterung des Zugangs zu Finanzmitteln.
  • Unterstützung der Internationalisierung und des Zugangs zu Märkten
  • Schaffung eines günstigen Umfelds für die Wettbewerbsfähigkeit
  • Förderung einer unternehmerischen Kultur

Wichtig ist die durch COSME gewünschte Umsetzung des Small Business Acts (SBA), der den
politischen Willen erkennen lassen soll, dass kleine und mittelständische Unternehmungen in der EU eine zentrale Rolle spielen.

1. Zugang zu Finanzmitteln

Es ist das Ziel für KMUs in ihren unterschiedlichen Lebenszyklen (Gründung, Expansion, Nachfolge-Übertragung) einen besseren Zugang zu Finanzmitteln zu schaffen. Z.B. durch Kreditbürgschaft, Rückbürgschaft und Auflage von Equity- Fonds in der Expansions – und Wachstumsphase.

2. Zugang zu Märkten

Das Enterprise Europe Network, welches aus 600 Kontaktstellen in mehr als 50 Ländern besteht. Hier
sollen die unterschiedlichsten Geschäftspartner gefunden werden. Internetportale „Ihr Europa“ oder
„KMU-Internationalisierungsportal“ informiert über Unternehmerwissen im europäischen und ausser europäischen Ausland. Es gibt KMU Helpdesks für IPR (Rechte des geistigen Eigentums). Gleichfalls finanziert COSME das Zentrum für industrielle Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan. Es informiert über den Zugang zum dem japanischen Markt.

3. Bessere Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit

Es werden Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen gefördert, mit denen überflüssiger Verwaltungs- und Regelaufwand abgebaut wird. Zu solchen Maßnahmen gehören z.B. die Bewertung der Auswirkung von EU- Rechtsvorschriften auf KMU, die Ausarbeitung intelligenter und wirtschaftfreundlicher Rechtssetzung und die verstärkte Anwendung des Grundsatzes „Vorfahrt für KMU“ bei der Gestaltung der Politik auf nationaler und regionaler Ebene.

Es wird die Entstehung von wettbewerbsfähigen Industrien mit Marktpotential unterstützt.

4. Förderung unternehmerischer Initiative

Durch zahlreiche Aktivitäten wird die Umsetzung des Aktionsplanes Unternehmertum 2020 unterstützt. Z.B. durch Mobiltätsprogramme, Forschung und neue Pilotprojekte. (Weiterbildung und Unterstützung durch Mentoren). Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Bereich ist auch das digitale Unternehmertum. COSME hilft Unternehmen bei ihrem digitalen Transformationsprozess.

 

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Dienstag, 06 Februar 2018 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Was genau bedeutet das und was wissen wir über den Deutschen Mittelstand?

Die Struktur des Mittelstands
Zum Mittelstand zählen sämtliche Unternehmen in Deutschland, deren Jahresumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet. Gemäß dieser Definition kann man zusammenfassen:

Der Mittelstand…

  • dominiert die Wirtschaftsstruktur in DEU: 3,71 Mio. mittelständische Unternehmen in Deutschland
  • Er stellt damit 99,95 % aller Unternehmen in Deutschland
  • ist klein: 86 % der mittelständischen Unternehmen weisen lediglich einen Jahresumsatz von bis zu 1 Mio. EUR auf. 81 % der KMU hat weniger als 5 Mitarbeiter. Weniger als 0,3 % der Mittelständler hat einen Jahresumsatz von über 50 Mio. EUR.
  • ist dienstleistungsorientiert: 3/4 der Unternehmen findet sich in Dienstleistungsbranchen. Nur rund 7 % der KMU sind im Verarbeitenden Gewerbe tätig.
  • Rund 3 Mio. KMU haben ihren Sitz in Westdeutschland (82 %), rund 685.000 in Ostdeutschland

(Quelle: BMWi Wirtschaftsmotor Mittelstand – Zahlen und Fakten zu den deutschen KMU:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Mittelstand/wirtschaftsmotor-mittelstand-zahlen-und-fakten-zu-den-deutschen-kmu.html )

Zu den letzten Entwicklungen im Mittelstand (MS) (Quelle: KFW Mittelstandspanel 2017)

  • Noch nie war die Bedeutung des Mittelstandes als Arbeitgeber so bedeutend: Der gesamtwirtschaftliche Zuwachs an Erwerbstätigen in 2016 wurde durch ihn erzielt
  • Die Dienstleistungsbranche (insb. die wissensintensive Dienstleistungsbranche) wird immer wichtiger für den MS: Sie schafft hohe Beschäftigung, hohe Investitionen und 3/4 des KMU Umsatzes
  • Die Sektorale Verschiebung zur Dienstleistung reduziert jedoch den Gesamtproduktivitätsfortschritt im Mittelstand
  • Zwar trägt das Auslandsgeschäft der KMU zum Wachstum Deutschlands bei, dennoch verliert die außer-europäische Präsenz der KMU an Gewicht – der Umsatzbeitrag aus dem Ausland schrumpft
  • Dagegen profitieren KMU vom wirtschaftlichen Aufschwung in Europa – welches die KMU Europa Umsätze anhebt
  • Investitionen bleiben bei deutschen KMU zurückhaltend
  • Nur jedes 2. KMU investiert im verarbeitenden Gewerbe
  • Das Investitionsvolumen nimmt dennoch durch den Ausbau von Kapazitäten zu – positive Nettoinvestitionen
  • Vor allem große KMU nutzen das günstige Finanzierungsumfeld: Sie fragen am meisten Kredite an und erhöhen die Ticketgröße der Kredite
  • Die Gesamtkreditnachfrage des MS wird dadurch erhöht
  • Ungünstiger Finanzierungskonditionen und der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit halten vor allem kleine KMU fern von Kreditverhandlungen
  • 44% der KMU insgesamt möchten Schulden vermeiden!
  • Dabei ist die Kreditversorgungslücke klein, eher die Eigenablehnungen der KMU nehmen zu
  • Bankkredite werden etwas mehr zur Finanzierung genutzt
  • Der Mittelstand finanziert sich jedoch zu einem stabilen Teil aus Eigenmitteln– die Eigenkapitalquote knackt den Rekord der 30%-Marke

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Montag, 11 Juli 2016 / Veröffentlicht in Beratung

Beratungsförderung für KMU

Die Beratungsrichtlinie für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Freiberufler integriert die alten Förderprogramme „Förderung unternehmerischen Know-Hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zu einem Förderprogramm.

Dieses Programm ist grundsätzlich für bereits gegründete Unternehmen gedacht.

Beratungen vor der Gründung könnten hier bezuschusst werden, aber es wird in einem weiteren Förderprogramm die kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase bezuschusst.

Mit dieser Förderung werden junge Unternehmen, die nicht mehr als zwei Jahren am Markt bestehen oder Unternehmen deren Gründung drei Jahre her ist.

Auch Unternehmen, welche sich in Schwierigkeiten befinden werden in dieser Richtlinie angesprochen. Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstanddefinition entsprechen und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben.

Die Förderung wird in zwei Schwerpunkte  unterteilt. Einmal in die allgemeine Beratung, darunter versteht man alle Fragen zu wirtschaftlichen, finanziellen oder organisatorischen Unternehmensführung.  Der zweite Schwerpunktansatz wären die Themen wie beispielsweise Frauen, Migranten, Fachkräftesicherung oder auch Umweltschutz im Unternehmen.

Der maximale Fördersatz des Zuschusses liegt bei 3.200 Euro, dieser richtet sich je nach Unternehmenslage, der Bemessungsgrundlage und der Region.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/foerderung_unternehmerischen_know_hows/

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Montag, 04 Juli 2016 / Veröffentlicht in Beratung

Energieberatung im Mittelstand

Die Energieberatung im Mittelstand ist eine Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wobei die Energiesparpotentiale im eigenen Unternehmen identifiziert und Energieeinsparungen umgesetzt werden.

Der Energieberater soll bei der Beratung sinnvolle Energieeinsparrungen in Bereichen der Gebäude und Anlagen und beim Nutzverhalten des Unternehmens darlegen.

Dabei sollen die Energieberater die enthüllten Einsparpotentiale bis zur Inbetriebnahme von Energieeinsparmaßnahmen begleiten.

Infolgedessen wird ein großer Beitrag zum Klimaschutz beigetragen. Der Berater erstellt ein Energieaudit laut der EU-Energieeffizienzrichtlinie.

Bei dieser Förderung sind kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland antragsberechtigt.

Dabei dürfen sie nicht mehr als 250 Personen beschäftigen und der Jahresumsatz liegt unter 50 Millionen bzw. die Jahresbilanzsumme übersteigt nicht 43 Millionen Euro.

Von der Beantragung ausgeschlossen sind Unternehmen, denen eine Entlastung im Rahmen des Spitzenausgleich (nach § 10 Stromsteuergesetz und § 55 Energiesteuergesetz) zusteht oder die im laufenden oder vergangenen Kalenderjahr einen Antrag nach der §§ 63 ff. EEG (Besondere Ausgleichsregelung) gestellt haben.

Der Zuschuss für die Energieberatung liegt bei einem Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro bei 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten. Der Maximalbetrag wurde auf 8.000 Euro festgelegt.

Unter 10.000 Euro jährlicher Energiekosten beträgt die Zuwendung auch 80 Prozent, dabei ist jedoch der Maximalbetrag auf 1.200 Euro festgelegt.

Bei der Auswahl der Energieberater sollte man darauf achten, dass der Energieberater vom BAFA zugelassen wurde.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_mittelstand/

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Montag, 11 Januar 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines

Förderung von Energieberatungen im Mittelstand

Bei dem neuen Förderprogramm der BAFA „Energieberatungen im Mittelstand“ gibt es erstmals nicht nur Förderung für die qualifizierte Beratung, sondern auch Förderung für die fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Durch die Energieberatung sollen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Informationsdefizite abgebaut und Energiesparpotentiale im eigenen Unternehmen erkannt sowie Energieeinsparungen realisiert werden.

Die Energieberatung soll dabei wirtschaftlich sinnvolle Energieeffizienzpotentiale in Gebäuden und Anlagen als auch beim Nutzerverhalten aufzeigen.

Neben der Energieberatung wird auch die Umsetzung der aufgedeckten Energieeinsparpotentiale begleitet bis hin zur Inbetriebnahme.

Es wird eine Energieeinsparung von 10-20% pro beratenes Unternehmen angestrebt.

Mit bis zu 8.000€ wird die Energieberatung und Umsetzungsbegleitung gefördert.

Weiterlesen: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_mittelstand/index.html

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Montag, 20 Juli 2015 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Durch ein Förderprogramm bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Hilfe zur Selbsthilfe besonders für strukturschwache Regionen.

Es werden gezielt Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen gesetzt:

  • kleine und mittlere Unternehmen: die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen soll gestärkt werden, um so den wachstumsnotwendigen Strukturwandel zu erleichtern und Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern
  • die Fördersätze in strukturschwachen Regionen liegen je nach Unternehmensgröße und festgelegter Strukturschwäche der Region zwischen 20% und 35%
  • förderfähig sind zum Beispiel: Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Diversifizierung Produktion einer Betriebsstätte, Investition in grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses und unter bestimmten Voraussetzungen. Erwerbsinvestitionen zum Erwerb einer Betriebsstätte. So soll der wachstumsnotwendigen Strukturwandel erleichtert und die Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt verbessert werden
  • wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben (antragsberechtigt z. Bsp. Gemeinden): der Ausbau einer leistungsfähigen kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, verbessert die regionalen Standortbedingungen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit strukturschwacher Regionen
  • der Förderhöchstsatz beträgt bis zu 60% der förderfähigen Kosten (u. bestimmten Voraussetzungen bis zu 90%)
  • Förderfähig sind z. Bsp.: Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten, Anbindung von Gewerbebetrieben, Tourismus, Gewerbezentren, Bildungseinrichtungen, Kommunikationsverbindungen, Abwasser- und Abfallanlagen, Häfen
  • Vernetzung und Kooperation (Länderbeteiligung): Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation zwischen lokalen Akteuren dienen zur Schaffung von besseren Standortbedingungen
  • integrierte regionale Entwicklungskonzepte (Wirtschaftsstruktur)
  • Regionalmanagement
  • Kooperationsnetzwerke
  • Innovationscluster

Strukturschwache Regionen sollen durch das Förderprogramm aktiviert statt alimentiert werden.

Ziel ist mit den geförderten Investitionsvorhaben durch Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer wesentlich zu erhöhen und neue Dauerarbeitsplätze zu schaffen oder vorhandene zu sichern.

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Dienstag, 11 November 2014 / Veröffentlicht in Allgemeines

Innovationspreise für den Mittelstand

Industrie 4.0, das ambitionierte Projekt der Bundesregierung, welches als Schwerpunkt die Digitalisierung der Fertigungstechnik zum  Ziel hat, wird von der Industrie zunehmend gelebt, aber vom Mittelstand nach dem Tenor der europäischen Kommission noch nicht ausreichend umgesetzt.

Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse stehen im Fokus des Projekts.

Die erste industrielle Revolution kennen viele aus dem Geschichtsunterricht, die Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft bleibt uns mit Bildern von Dampfmaschinen, aufsteigenden Rauchschwaden und dergleichen für immer in Erinnerung.

Fließbänder für die Massenfertigung  und elektrische Energie sind Sinnbilder für die zweite industrielle Revolution.

Nicht ganz so weit entfernt, erinnern wir uns gut an die dritte, die digitale Revolution, in welcher der Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion zum Standard wurde.

Industrie 4.0 ist noch NICHT in aller Munde! Auch wenn sich die europäische Kommission um Kommissarin Neelie Kroes das so sehr wünscht.

Wir, die Fördermittelinitiative Deutschland, wollen uns ebenfalls an der Bekanntmachung der neuen industriellen Revolution beteiligen und werden zukünftig in unregelmäßigen Abständen über dieses – wie wir finden – spannende Thema berichten.

Die mit dem Projekt ‚Industrie 4.0‘  und der „Digitalen Agenda‘ zum Beispiel anvisierten Maschinen- und Anlagenbauer, chemischen Erzeuger und Elektrotechnikunternehmen, wüssten noch gar nicht von ihrem Glück.

So sollen fast zwei Drittel aller Mittelständler nichts mit dem Begriff Industrie 4.0 anfangen können. Und selbst unter Fach- und Führungskräften soll erst jeder Zweite Bescheid wissen.

Der deutsche Innovationspreis 2015 nimmt Bewerbungen nur noch bis zum 28. November 2014 an.

http://www.der-deutsche-innovationspreis.de/das-aktuelle/einzelansicht/article/big-data-kaempfer-fuer-die-vierte-industrielle-revolution.html

Aber auch danach steht die Innovation jedes Jahr im Fokus der europäischen und bundesdeutschen Agenda für Unternehmensförderung.

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