Montag, 31 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Innovationsprogramm für Forschung und Entwicklung

Das Programm unterstützt die Entwicklung von neuen Produkten oder Verfahren in Unternehmen.

Nutzen können den Kredit solide Unternehmen sowie Freiberufler, welche bereits mindestens 2 Jahre am Markt bestehen.

Die durchleitende Bank hat eine Haftungsfreistellung von bis zu 60 Prozent.

Das Innovationsprogramm unterstützt bei der marktnahen Forschung, bei den Innovationen muss es sich nicht unbedingt um herausragende Entwicklungen handeln. Bei den Forschungskosten werden Personalkosten, Reise und Materialkosten sowie Gemeinkosten gefördert.

Beim Innovationsprogramm handelt es sich um unterschiedliche Modalitäten der Finanzierung entweder handelt es sich um ein integriertes Finanzierungskonzept (bestehend aus Darlehen und einem Nachrangdarlehen) oder es ist eine reine Fremdkapitalfinanzierung.

Ein Kredit wird über maximal 5 Millionen Euro je Vorhaben gewährt. Der Antragssteller muss das innovative Projekt selbst verwirklichen oder sich beteiligen mit einem innovativen Beitrag an dem Vorhaben.

Der Kernbeitrag der Innovation muss von dem Antragsteller hervorgehen. Durch die Aufnahme von diesem Kredit wird die Eigenkapitalquote tendenziell verbessert.

Eine Haftungsfreistellung wird je nach der Situation des Antragsstellers gewährt. Die Antragsstellung muss bei diesem Programm vor dem Vorhabensbeginn erfolgen.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000001631-M-Innovationsprogramm-180-185-und-190-195.pdf

 

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Dienstag, 18 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Kreditwesen

Unternehmer „Kredit Plus“

Innovative Unternehmen und Freiberufler, die ihr Vorhaben umsetzen möchten können einen zinsgünstigen Kredit im Rahmen des „Kredit Plus“ beantragen.

Es wird ein Kreditvolumen bis zu 7,5 Millionen gewährt, dabei beträgt die Laufzeit bis zu 10 Jahre. Die Finanzierungsmittel können für Investitionen, Beschaffung von Betriebsmitteln und Bestückung des Warenlagers verwendet werden.

Voraussetzung für die Antragsstellung ist die Vorlage von aussagefähige Jahresabschlussunterlagen von mindestens zwei Geschäftsjahren.

Die Mindestlaufzeit der Kredite beträgt 2 Jahre. Der Kreditmindestbetrag beträgt 25.000 Euro. Dabei wird eine 50 prozentige Haftungsfreistellung für die durchleitende Banken gewährt.

Der Kreditantrag muss vor der Maßnahmenumsetzung gestellt werden. Das zinsgünstige Darlehen wendet sich an nicht-börsenorientierte, inländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Freiberufler, die mindestens drei Jahre auf dem Markt sind.

Antragsberechtigt sind klein und mittelständische Unternehmen, größere mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler, dabei müssen die Antragsteller innovativ sein, die Kriterien der Innovationsfähigkeit sind in einem Katalog festgelegt worden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Unternehmerkredit-Plus-(044-046)/

 

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Montag, 10 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Startgeld für Gründer

Der ERP-Gründerkredit ist ein Kredit bis zu 100.000 Euro für KMU´s.

Diesen Kredit können Gründer und Freiberufler, die noch keine 5 Jahre am Markt sind in Anspruch nehmen. Die Antragsteller können die gewährten Mittel für Betriebsmittel, Unternehmensübernahmen, Unternehmensbeteiligungen und Investitionen nutzen.

Das Darlehen wird hauptsächlich für Existenzgründungen und Festigungsmaßnahmen beantragt.

Mindestens ein Antragsteller muss die Voraussetzungen einer natürlichen Person erfüllen. Weitere Voraussetzungen sind, dass das Vorhaben erfolgsversprechend ist und die Antragssteller über fachliche und kaufmännische Qualifikationen verfügen.

Finanziert können beispielsweise der Kauf von Grundstücken und Gebäuden, Kauf von Anlagen oder auch der Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Der Zinssatz orientiert sich an der aktuellen Entwicklung des Kapitalmarktes und ist für die gesamte Kreditlaufzeit fest. Die Modalitäten des ERP- Gründerkredits bieten tilgungsfreie Anlaufzeit zur Entlastung an.

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Die Haftungsfreistellung für die Hausbank beträgt bis zu 80 Prozent. Gründet man ein Unternehmen in einem Team kann jeder Gründer bis zu 100.000 Euro beantragen.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Erweitern/Finanzierungsangebote/ERP-Gr%C3%BCnderkredit-Startgeld-(067)/

 

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Dienstag, 04 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Markterschliessungsprogramm der EU

Das Programm Markterschließung unterstützt KMU´s bei der Expansion im Ausland.

Hierbei werden beispielsweise die Markterkundungsreisen oder Informationsarrangements von dem zuständigen Bundesministerium gefördert.

Als KMU´s werden hier die Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und Sitz in Deutschland definiert.

Bei dem Markterschließungsprogramm werden Kosten von Geschäftsanbahnungsreisen zum Teil übernommen, der Eigenanteil für die KMU´s ist gestaffelt nach dem Jahresumsatz und der Mitarbeiteranzahl.

Bei einer Geschäftsanbahnungsreise können zwischen acht und zwölf Unternehmen teilnehmen. Hierbei können die KMU´s dem ausländischen Fachpublikum im Zielland ihre Dienstleistungen oder Produkte vorstellen.

Der Eigenanteil für die teilnehmenden Unternehmen für die Markterkundungsreisen entspricht der Staffelung der Geschäftsanbahnungsreisen, hierbei können 10 bis 20 deutsche Unternehmen teilnehmen. Bei Markterkundungsreisen erhalten die Unternehmen branchenspezifische und zielspezifische Schulungen.

Informationsveranstaltungen sind Tagesorganisationen an denen über die Zielländer und die Marktorientierung oder die Trends informiert wird. Die interessierenden Unternehmen können an den Informationsveranstaltungen kostenlos teilnehmen, sie müssen nur die Verpflegungskosten selbst tragen.

Zusätzlich umfasst das Markterschließungsprogramm die Einkäufer- und Informationsreisen, diese Reisen gehen in ein definiertes Land und sind für Entscheidungsträger und Einkäufer vorgesehen.

Die Reisen dauern drei bis fünf Tage, dabei erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit ihre Leistungsangebote und Referenzprojekte kostenlos vorzustellen. Für diese Veranstaltung werden die Kosten von dem zuständigen Bundesministerium getragen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/markterschliessungsprogramm/

 

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Montag, 05 September 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines

WIN ist die Weiterbildung in Niedersachsen

Die Förderung „Weiterbildung in Niedersachsen“ bietet durch den Europäischen Sozialfonds und Mittel vom Land Unterstützung.

Hierbei werden Angestellte von Unternehmen, dessen Betriebsstätte in Niedersachsen ist oder auch Geschäftsinhaber von Unternehmen in Niedersachsen mit weniger als 50 Mitarbeitern bei individuellen Weiterbildungsmaßnahmen finanziell unterstützt.

Unter den förderfähigen Ausgaben sind Lehrgangs- und Prüfungsgebühren gemeint. Auch die Ausgaben für die Freistellung zählen zu den förderfähigen Ausgaben. Die entstehenden Reise-, Unterkunfts- oder Verpflegungskosten werden nicht berücksichtigt. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach dem Abschluss der Weiterbildungsmaßnahme.

Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent und der Mindestförderbetrag liegt bei 1.000 Euro. Die Unternehmen müssen mindestens 10 Prozent der Lehrgangsgebühren finanzieren, diese können Sie auch durch die Gehälterfortzahlung (Freistellungsausgaben) gegenrechnen.

Die Laufzeit der geförderten Qualifizierungsmaßnahme ist auf 24 Monate beschränkt. Im Einzelfall kann bezüglich der Laufzeit eine Sondervereinbarung getroffen werden. Eine Kombination mit weiteren Förderungen (wie z.B. WeGebAU oder Meister-BAFöG)  ist ausgeschlossen.

Für die „Weiterbildung in Niedersachsen“ sind einige Berufsgruppen ausgeschlossen wie beispielsweise die Angestellten des öffentlichen Dienstes oder Freiberufler.

Um die Qualifizierungsmaßnahme bezuschusst zu bekommen, muss nach Beendigung der Maßnahme ein Zertifikat vorgelegt werden.

Über das Jahr hinweg können Unternehmen Fortbildungsmaßnahmen beantragen.  Die Antragsstellung muss mindestens vier Wochen vor Beginn der Schulungsmaßnahme schriftlich und elektronisch über das Kundenportal erfolgen. Die verbindliche Anmeldung zu einer Weiterbildungsmaßnahme erfolgt erst nach Genehmigung des Förderantrages.

Vorzeitiger Maßnahmebeginn ist ausgeschlossen. Die Beantragung von mehreren Beschäftigten aus einem Unternehmen müssen jeweils einzeln beantragt werden, Antrag wird personenabhängig gestellt. Die Geltungsdauer ist bis zum 31. Dezember 2023.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/Weiterbildung-in-Niedersachsen/index.jsp

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