Mittwoch, 30 September 2020 / Veröffentlicht in Allgemeines, Kommunales

Um die niedersächsische Wirtschaft bei einem Neustart nach der Corona Krise zu unterstützen werden über die NBank Gelder für nicht zurückzahlbare Zuschüsse in Höhe von 410 Millionen Euro bereitgestellt. Ein Förderprogramm, über welches diese Gelder abgerufen werden kann, ist „Neustart Niedersachsen Investition“.

 

Niedersächsische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Automobilwirtschaft oder des Handwerks können darüber Gelder für Investitionsgüter, die durch Arbeits- und Prozessoptimierung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, beantragen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Unternehmen in den Monaten April 2020 bis Juni 2020 einen Umsatzrückgang im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum durch die COVID-19-Pandemie erlitten hat. Neben anderen Bedingungen gilt es zu beachten, dass gewöhnliche Nutzungsdauer der Investitionsgüter mindestens fünf Jahre beträgt. Auch muss beachtet werden, dass die Förderhöhe mindestens 5.000 Euro und maximal 800.000 Euro beträgt.

Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks oder der Automobilwirtschaft gelten unterschiedliche Höhen der Zuschüsse

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks:
    • einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben
      • 50 % für Investitionen bis 200.000 EUR
      • 40 % für Investitionen bis 625.000 EUR
    • Unternehmen der Automobilwirtschaft
      • einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Ausgaben erhalten
        • 30 % für Investitionen bis 1.650.000 EUR
        • 20 % für Investitionen bis 4.000.000 EUR

 

Die Antragstellung muss spätestens bis zum 30.11.2020 erfolgt sein.

Weitere Informationen finden Sie unter  https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Neustart-Niedersachsen-Investition/index.jsp

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

 

FID – Fördermittelinitiative Deutschland GmbH & Co. KG
Sophie-Scholl-Weg 14
21684 Stade
Telefon: 04141-787090-22
Telefax: 04141-787090-25
Email: service@fid-deutschland.de
Web: www.fid-deutschland.de
Twitter: FID_Deutschland

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Mittwoch, 30 September 2020 / Veröffentlicht in Kommunales

Neben dem Förderprogramm „Neustart Niedersachen Investition“ ist auch das Förderprogramm „Neustart Niedersachsen Innovation“ Teil eines 410 Millionen Euro umfassenden Förderpakets, welches die Corona betroffene niedersächsische Wirtschaft unterstützen soll.

Das Förderprogramm ist für anwendungsnahe, niedrigschwellige Entwicklungsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft und der Automobilwirtschaft angelegt. Ziel ist es verbesserte oder neue Produkte, Produktionsverfahren, Dienstleistungen zu entwickeln.

So werden zum Beispiel Innovationsvorhaben, bei denen mithilfe von eigenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ein neues oder verbessertes Produkt, Produktionsverfahren oder eine entsprechende Dienstleistung entwickelt oder weiterentwickelt wird, gefördert aber auch Personalausgaben, Fremdausgaben (z.B. externe Berater, Dienstleitungen etc.), anteilige Investitionsausgaben (z.B. Instrumente und Ausrüstung gemäß ihrer Nutzungsdauer im Vorhaben) und sonstige Sachausgaben (z.B. Ausgaben für Material, Reisekosten, Messen etc.).

Der nicht zurückzahlbare Zuschuss kann dabei bis zu 60% (Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft) bzw. 75% (Unternehmen der Automobilwirtschaft) der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 800.000 Euro betragen.

Weitere Informationen finden Sie unter  https://www.nbank.de/Unternehmen/Innovation/Neustart-Niedersachsen-Innovation/index.jsp

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

FID – Fördermittelinitiative Deutschland GmbH & Co. KG
Sophie-Scholl-Weg 14
21684 Stade
Telefon: 04141-787090-22
Telefax: 04141-787090-25
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Web: www.fid-deutschland.de
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Donnerstag, 02 April 2020 / Veröffentlicht in Kommunales

Die KfW stellt zum 1.4.2020 zwei neue Förderprogramme für den Ausbau der digitalen Infrastruktur bereit. Diese richten sich an private sowie kommunale Unternehmen.
Der „Investitionskredit Digitale Infrastruktur“ (206/239) richtet sich an einzelne Unternehmen und bietet eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren, wobei die Zinsbindung bis zu 20 Jahre besteht und somit eine hohe Planungssicherheit bietet.
Für komplexere Projekte mit individuelleren Finanzierungsanforderungen wurde der „KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur“ (854) aufgelegt.

Ziel der beiden Förderprogramme ist es die Ausbau von Glasfasernetzen noch weiter voranzubringen.
Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.kfw.de/206 bzw. www.kfw.de/854

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

 

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Montag, 10 Dezember 2018 / Veröffentlicht in Kommunales

Im Rahmen der übergeordneten politischen Ziele Klima- und Ressourcenschutz und Emissionsminderung werden in Hamburg Maßnahmen gefördert, die zu diesen Zielen beitragen.

Die Freie & Hansestadt Hamburg fördert Investitionen der Umweltentlastung, die über gesetzliche Vorgaben hinaus gehen, beispielsweise:

  • Durch den effizienten Einsatz von Ressourcen (Energie, Wasser und Rohstoffen) oder
  • Durch die nachhaltige Reduzierung der CO2-Emissionen

Vorhaben können vielfältig sein, wie die effiziente Verwendung von Heizenergie, elektrischem Strom, Wasser oder Rohstoffen an Standorten auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg.
Und was besonders vorteilhaft ist: Das Zuschussprogramm ist kombinierbar mit einem speziellen zinslosen Darlehen – sodass die Gesamtfinanzierung auch bei höheren Investitionen gesichert werden kann.

Die Förderung des Zuschussprogramms erfolgt pro

  • jährlich vermiedener Tonnen Co2
  • eingesparter Tonne Material wie Rohstoffe, Chemikalien, Abfälle oder
  • eingespartem Kubikmeter Wasser

und zwar entsprechend bestimmter Richtwerte, die im Rahmen des Programms festgelegt wurden.

Welche Maßnahmen könnten es sein?

  • Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen wie effektivere Energieerzeugung, Wärmerückgewinnung, energetische Optimierung von Dampferzeugungsanlagen, Kühlanlagen, Druckluftanalgen und raumlufttechnischen Anlagen
  • Vorhaben zur Einsparung von Wasser inkl. dem Ersatz von Trinkwasser und zur Reduktion der Abwassermenge – z.B. Kreislaufführung oder Mehrfachnutzung von Wasser
  • Maßnahmen, die den Einsatz von Material und Energie effizienter gestalten und die durch Veränderung der Produktionsprozesse Rohstoffe einsparen

Wenn Sie Potentiale in Ihrem Unternehmen sehen, den Energie-, Wasser- und/oder Rohstoffverbrauch zu senken oder effizienter zu gestalten, dann lassen Sie uns gemeinsam an der Förderung Ihrer Maßnahme arbeiten!

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Montag, 07 Dezember 2015 / Veröffentlicht in Kommunales

2,7 Milliarden für Breitband-Förderung

Bundesminister Dobrindt hat gute Nachrichten für den Breitbandausbau.

Ab sofort können Kommunen Anträge für den Breitband-Ausbau beantragen.

Durch das 2,7 Milliarden schwere Förderprogramm sollen vor allem unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mind. 50 MBit pro Sekunde erhalten.

Bis 2018 soll es keine sogenannten weißen Flecken mehr auf der Landkarte geben.

Das Förderprogramm ist mit anderen Förderungen kombinierbar und der Fördersatz beträgt in der Regel 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Zusätzlich werden die notwendigen Beratungsleistungen mit 50.000 EUR gefördert (hierbei handelt sich um einen 100%igen Zuschuss).

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de