Mittwoch, 26 August 2020 / Veröffentlicht in Allgemeines

Die Bundesregierung möchte die Digitalisierung im Bereich der KMUs (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) unterstützen, da digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg darstellen. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse in Höhe bis zu 50.000 € bei Einzelunternehmen und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien (Software als auch Hardware) sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Die Förderung ist für alle KMU aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten gedacht. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Antragsteller einen Digitalisierungsplan bei der Beantragung ausgearbeitet haben muss, welcher unter anderem das gesamte Digitalisierungsvorhaben beschreibt und die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen erläutert.

Anträge können ab dem 7. September 2020 gestellt werden. Die Höhe der Förderung ist nach der Größe eines Unternehmens gestaffelt. Wer seinen Antrag bis zum 30. Juni 2021 einreicht, kann folgende Zuschüsse erhalten:

  • bis 50 Mitarbeitende: 50 Prozent Förderung (+ eventuelle Bonusprozentpunkte)
  • bis 250 Mitarbeitende: 45 Prozent Förderung (+ eventuelle Bonusprozentpunkte)
  • bis 499 Mitarbeitende: 40 Prozent Förderung (+eventuelle Bonusprozentpunkte)

Unter bestimmen Voraussetzungen kann sich die Förderquote durch die Bonusprozentpunkte auf bis zu 70% erhöhen. Die Bonusprozentpunkte werden zum Beispiel gewährt, wenn das Unternehmen in einer strukturschwachen Region liegt, wenn in die eigene IT Sicherheit investiert wird oder innerhalb bestehender Wertschöpfungsnetzwerke neue Geschäftsmodelle erschlossen werden.

Für Anträge, die ab dem 01. Juli 2021 eingehen, sinkt die Förderquote in der jeweiligen Kategorie um 10 Prozentpunkte.

Weiter Informationen finden Sie auf den Seiten des BMWI unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Für weitere Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung steht Ihnen das Team der Fördermittelinitiative Deutschland gerne zur Verfügung.

 

FID – Fördermittelinitiative Deutschland GmbH & Co. KG

Sophie-Scholl-Weg 14

21684 Stade

Telefon: 04141-787090-14

Telefax: 04141-787090-25

Email: natalia.schumkov@fid-deutschland.de

Web: www.fid-deutschland.de

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Montag, 12 März 2018 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Welche Bereiche fördert das BMWi genau?

Einige wesentliche Punkte, um Missverständnisse zu beseitigen:

  • Es wird keine unterstützende Informationstechnik wie Hardware oder Standardsoftware gefördert, sondern nur die Beratung in IT Themen und die Umsetzungsleistungen von Software gefördert!
  • Es werden Beratungs- und Umsetzungsleistungen in den Bereichen „IT Sicherheit, digitale Markterschließung und digitale Geschäftsprozesse“ gefördert – dies sind Themenbereiche, die jedes KMU mittlerweile im kurz-, mittel- oder langfristig beschäftigen sollten
  • Die Förderung ist an eine Beratungsleistung gekoppelt. Das Beratungsunternehmen, der „Zuwendungsempfänger“ ist nicht Begünstigter der De-minimis-Förderung, sondern beantragt nur für das jeweilige begünstigte Unternehmen die diesem zustehende De-minimis-Förderung.
  • Der Zuwendungsempfänger wäre ein Beratungsunternehmen, mit dem das KMU einen Vertrag abschließen würde.
  • An das Beratungsunternehmen sind bestimmte Bedingungen geknüpft: Es muss durch den BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft & Energie) als eine für das Programm befähigte Beratung autorisiert werden. Das bedeutet, entweder müsste das IT (Beratungs) Unternehmen sich für solch eine Autorisierung bewerben oder das KMU wählt ein durch das BMWi bereits autorisiertes Unternehmen.
  • Der Begünstigte darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr als 100 Mitarbeiter aufweisen

NICHT gefördert werden außerdem:

  • Beratungen, die ausschließlich im Zusammenhang mit dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen seitens des Beraters an das KMU stehen. Gleiches gilt für Beratungen, die der Entwicklung eines konkreten marktfähigen Produktes beim KMU dienen.
  • Technische sowie organisatorische Leistungen zur Erhöhung der physikalischen Sicherheit.
  • Alle Leistungen, die gegenüber „Partner-“ oder „verbundenen Unternehmen“ erbracht werden oder bei denen ein Interesse des Beratungsunternehmens an der Erzielung von Erträgen des begünstigten Unternehmens besteht.
  • Alle bereits durch andere Beihilfen der EU, des Bundes oder eines Landes als Einzelmaßnahme oder innerhalb komplexer Vorhaben geförderte oder zugesagte Leistungen in den Bereichen „IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse“ sowie in inhaltlich verwandten Bereichn und Ausgaben für die Markteinführung.

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