Sonntag, 25 Juni 2017 / Veröffentlicht in Allgemeines, Beratung

In Deutschland sind 2016 über 380.000 Gründerinnen und Gründer in die unternehmerische Selbständigkeit gestartet. Startups, junge Unternehmen sowie Existenzgründungen in den Freien Berufen haben für die Volkswirtschaft eine große Bedeutung: Sie schaffen nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern fördern auch die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit in einer Sozialen Marktwirtschaft.

Für viele Gründer geht auch damit ein Traum in Erfüllung, sein eigener Chef zu sein. Allerdings kommt der Erfolg nicht allein, denn für eine Selbstständigkeit reicht nicht nur
ein überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz allein, wichtig sind vor allem folgende Fragen, die
sich jeder Gründer stellen muss:

  • Funktioniert meine Geschäftsidee?
  • Stimmt meine Markteinschätzung?
  • Sind meine finanziellen Überlegungen realistisch?
  • Reichen meine persönlichen und fachlichen Kenntnisse?

Hier über sollten Sie auf jeden Fall mit einem Berater und danach mit Ihrer Hausbank sprechen.

Neben den unterschiedlichsten Förderungen bietet die KFW Bank spezielle Förderprogramme für Gründerinnen und Gründer an.

  • 1. ERP- Kapital für Gründung
  • 2. ERP- Gründerkredit – Start Geld
  • 3. ERP- Gründerkredit – Universell

Wichtig für die Beantragung dieser Starthilfen ist das Gespräch mit der Hausbank und die sorgfältige Vorbereitung, sich über alle Aspekte dieses Bankgespräches im Klaren zu sein.

Dazu gehören folgende wichtige Punkte:

  • 1. Der Businessplan: Intensive Arbeit mit dem Gründungskonzept bzw. Businessplan. Der Plan muss gut vorbereitet sein und „Hand und Fuß“ haben. Die Inhalte müssen bei dem Gespräch authentisch und im freien Gespräch „rüberkommen“ und dürfen keine Schwachpunkte aufzeigen.
  • 2. Kaufmännisches Wissen: Sie müssen zum Beispiel einen Kapitalbedarfsplan und einen Liquiditätsplan haben und die Zahlen müssen realistisch und nachvollziehbar sein.
  • 3. Überzeugungsfähigkeit: Sie müssen Ihren Kundenberater bei der Bank von Ihren unternehmerischen Fähigkeiten überzeugen. Dazu gehören zum Beispiel Selbstdisziplin, Überzeugungskraft, Ausdauer sowie soziale Kompetenzen. (Lebenslauf)

Bei Abschluss des wichtigen Bankgespräches wird die Bank neben den bereits mitgebrachten Unterlagen, möglicherweise noch folgendes einfordern :

  • 1. Kapitalbedarfsplan
  • 2. Liquiditätsplan
  • 3. Rentabilitätsvorschau
  • 4. Lebenslauf mit beruflichem Werdegang
  • 5. Arbeits- und Prüfungsergebnisse
  • 6. Vertragsentwürfe (für Miet-/Pacht-,Gebiet-,Leasing-,Franchise- Verträge u.a.)
  • 7. Vermögensübersicht
  • 8. Liste über Sicherheiten (z.B. Bürgschaften, Grundbuchauszüge, Kundenforderungen mit Zahlungsterminen)
  • 9. ggf. Bestätigung über eine Existenzgründungsberatung durch einen Berater

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Montag, 23 Januar 2017 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Unternehmensnachfolge als stille Beteiligung

Hierbei handelt es sich um eine stille Beteiligung in dem Fördergebiet Baden-Württemberg.

Antragsberechtigt sind hierbei Existenzgründer.

Beteiligungen unterstützen Existenzgründer der gewerblichen Wirtschaft bei der Existenzgründung und Existenzfestigung und natürlich bei der Unternehmensfinanzierung.

Dabei müssen einige Voraussetzung erfüllt werden, es muss sich um ein erfolgversprechendes Übernahmekonzept handelt, der Kaufpreis muss angemessen sein und es darf sich nicht im mehrheitlichen Besitzes eines Finanzinvestors befinden.

Die Höhe liegt zwischen 25.000 und 750.000 Euro und wird je nach Eigenkapital des Unternehmens gewährt. Die Laufzeit liegt bei 10 Jahren.

Anträge zur Unternehmensnachfolge werden vor dem Vorhabensbeginn gestellt.

Weiterlesen / Quelle: http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=8851

 

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Montag, 28 November 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

ERP Beteiligungsprogramm

Das ERP Programm wird von kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen zur Ausdehnung der Eigenkapitalbasis verwendet.

Dabei stellen Kapitalbeteiligungsgesellschaften ein Kapital zur Verfügung.

Die Refinanzierungskredite werden infolge von Garantien von Bürgschaftsbanken gebilligt.

Die Kapitalbeteiligungsgeber geben vor, wie oft die Kapitalbeteiligungsnehmer ihre Betriebsdaten pro Jahr vorlegen müssen.

Bei dem Beteiligungsprogramm werden Kooperationen, innovative Projekte, die Umstellung der Betriebe sowie auch Existenzgründungen gefördert.

Der finanzierte Beteiligungsbetrag kann bis zu 1,25 Millionen Euro gewährt werden, dabei sollte die gewährte Summe nicht das Eigenkapital übersteigen. In Ausnahmefällen kann bis zu einer Beteiligungssumme von 2,5 Millionen Euro gewährt werden.

Die Konditionen der Beteiligung werden im Rahmen der Verhandlungen individuell verhandelt. Generell beträgt die Beteiligungsdauer bis zu 10 Jahren in den neuen Ländern und Berlin bis zu 12,5 Jahre.

Der Umfang und die Form der Besicherung wird während der Kreditverhandlungen mit der Hausbank festgesetzt.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000000191-M-ERP-Beteiligungsprogramm.pdf

 

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