Montag, 20 Juli 2015 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Durch ein Förderprogramm bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Hilfe zur Selbsthilfe besonders für strukturschwache Regionen.

Es werden gezielt Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen gesetzt:

  • kleine und mittlere Unternehmen: die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen soll gestärkt werden, um so den wachstumsnotwendigen Strukturwandel zu erleichtern und Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern
  • die Fördersätze in strukturschwachen Regionen liegen je nach Unternehmensgröße und festgelegter Strukturschwäche der Region zwischen 20% und 35%
  • förderfähig sind zum Beispiel: Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Diversifizierung Produktion einer Betriebsstätte, Investition in grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses und unter bestimmten Voraussetzungen. Erwerbsinvestitionen zum Erwerb einer Betriebsstätte. So soll der wachstumsnotwendigen Strukturwandel erleichtert und die Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt verbessert werden
  • wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben (antragsberechtigt z. Bsp. Gemeinden): der Ausbau einer leistungsfähigen kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, verbessert die regionalen Standortbedingungen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit strukturschwacher Regionen
  • der Förderhöchstsatz beträgt bis zu 60% der förderfähigen Kosten (u. bestimmten Voraussetzungen bis zu 90%)
  • Förderfähig sind z. Bsp.: Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten, Anbindung von Gewerbebetrieben, Tourismus, Gewerbezentren, Bildungseinrichtungen, Kommunikationsverbindungen, Abwasser- und Abfallanlagen, Häfen
  • Vernetzung und Kooperation (Länderbeteiligung): Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation zwischen lokalen Akteuren dienen zur Schaffung von besseren Standortbedingungen
  • integrierte regionale Entwicklungskonzepte (Wirtschaftsstruktur)
  • Regionalmanagement
  • Kooperationsnetzwerke
  • Innovationscluster

Strukturschwache Regionen sollen durch das Förderprogramm aktiviert statt alimentiert werden.

Ziel ist mit den geförderten Investitionsvorhaben durch Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer wesentlich zu erhöhen und neue Dauerarbeitsplätze zu schaffen oder vorhandene zu sichern.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

Freitag, 21 November 2014 / Veröffentlicht in Beratung

EFRE und ESF – die Strukturfonds

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wie auch der Europäische Sozialfonds (ESF) funktionieren nach dem Prinzip der Kofinanzierung.

Das bedeutet, dass zu Projekten, welche aus den beiden Strukturfonds gefördert werden, stets auch öffentliche Mittel des betreffenden Landes oder Bundeslandes (Regionalförderung) beigesteuert werden.

Ausgedrückt wird dieses durch von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Förderprogramme, welche es Unternehmen allerdings eher erschweren als erleichtern, für Investitionsvorhaben die richtigen Fördermittelprogramme auszuwählen und richtlinientreue Fördermittelanträge bei den korrekten Anlaufstellen einzureichen.

Außerdem gilt, dass die EU-Regionalförderung immer zusätzlich zur Unterstützung durch die Mitgliedstaaten selbst gewährt wird. Sie darf diese also nicht ersetzen (sog. Additionalitätsprinzip).

Die Fördermittelinitiative Deutschland führt Sie durch diesen „Fördermittel-Dschungel“ hindurch, direkt zu Ihrem Ziel:

Eine strategisch sinnvolle und optimierte Investitionsplanung unter Ausschöpfung sämtlicher Fördermittelquellen und zielgerichteter Stärkung von Eigen- und Fremdkapitalanteilen. Das Ziel muss sein, aktuelle Projekte gesund auszufinanzieren und dabei die Bonität des Unternehmens für weitere Investitionen nicht zu belasten.

Mehr zu den europäischen Strukturfonds

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Europa/Strukturfonds/efre-und-esf.html

Wir informieren Sie gerne über Ihre Möglichkeiten im Rahmen der neuen Förderperiode 2014-2020.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de