Freitag, 01 Juni 2018 / Veröffentlicht in Beratung

Gründungstätigkeit weiter im Tief, aber Wachstum, Innovation und Digitales gewinnen an Bedeutung!

Erneuter Tiefpunkt der Gründerzahl: Trotz eines Konjunkturschubs ist daher auch 2017 die Zahl der Existenzgründer gesunken: Nur 557.000 Personen haben eine neue selbstständige Tätigkeit begonnen – so wenige wie noch nie.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gruendungsmonitor-2018.pdf

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Montag, 20 Februar 2017 / Veröffentlicht in Vertriebsunterstützung, Wirtschaftsförderung

Beteiligungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen

Der Fonds für KMU und Existenzgründer in Schleswig Holstein ist bis zum 31.12.2022 befristet.

Hierbei werden Vorhaben in den Unternehmensphasen der Gründung, der Unternehmenserweiterung und der Nachfolgefinanzierung finanziert.

Dabei kann man zwischen zwei Arten der Beteiligungen wählen entweder der stillen oder offenen. Bei der stillen Beteiligung liegt der Förderbetrag zwischen 50.000 Euro und maximal 1 Million Euro, die Laufzeit beträgt hier 10 Jahre. Bei der offenen Beteiligung ist maximal 100.000 Euro als Minderheitsbeteiligung und bis zu 20 Prozent des vorhandenen Kapitals möglich. Die Laufzeit bei der offenen Beteiligung beträgt 7 Jahre.

Die antragstellenden Unternehmer dürfen maximal 249 Mitarbeiter beschäftigen. Hierbei sollte man die Kriterien der KMU-Klausel beachten, zusätzlich muss sich der Firmensitz oder die Betriebsstätte des Unternehmens in Schleswig-Holstein befinden.

Das Beteiligungsentgelt richtet sich nach einer bonitätsabhängigen Vergütung, dieses setzt sich aus festen und gewinnabhängigen Faktoren zusammen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.ib-sh.de/wirtschaft-technologie/eigenkapital-erhoehen/beteiligungsfonds-fuer-kmu/

 

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Montag, 09 Januar 2017 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Vorhaben: Neues Wirtschaftsförderprogramm EXIST

Das Wirtschaftsförderprogramm EXIST dient als Unterstützung zur Steigerung der wachstumsstarken Gründungen im High-Tech-Bereich.

Dieses Förderprogramm gilt bis zum 31.12.2022. Hierbei sollen die neuesten Forschungsergebnisse der akademischen Forschung in Anwendungen umgesetzt werden.
Die Zuwendung wird als Zuschuss der Projektförderung gewährt. Der Förderbetrag wird in den zwei Förderphasen unterschiedlich festgelegt.

In der Förderphase I (Pre-Seed – Projektförderung der Entwicklungsarbeiten zur Gründungsvorbereitung) der Vorhaben werden maximal 3 Personalkosten des Forschungsteams und einer weiteren Person mit betriebswirtschaftlichen Kernkompetenzen gefördert.

Hierbei müssen die Forschungsmitglieder über einen akademischen Abschluss verfügen. Die Sachausgaben werden maximal mit 250.000 Euro gebilligt. Für ein unternehmerisches Choaching gewährt man in der ersten Phase maximal 10.000 Euro.

Bei Förderphase II (Seed- Projektförderung der Entwicklungsarbeiten beim Unternehmensstart) wird dem Unternehmen ein Gründungszuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro bereitgestellt.

Antragsberechtigt sind in ersten Phase Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter Beachtung des 2.1 der Richtlinie. Hierbei sollten die Antragsteller in einem gründungsunterstützenden Netzwerk involviert sein. In der zweiten Phase sind kleine technologieorientierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt, dabei muss die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft vorliegen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.exist.de/DE/Programm/Exist-Forschungstransfer/inhalt.html

 

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Montag, 24 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines

Programm „Gründungskapital“

Der zinsgünstige Kredit „Kapital für Gründung“ ist für junge Unternehmen, Unternehmensnachfolger oder Existenzgründer im Hauptgewerbe vorgesehen.

Dieses Darlehen bietet einen Eigenkapital-Charakter, dabei gewährt es der durchleitenden Bank eine Haftungsfreistellung von 100 Prozent. Der Antragsteller muss mindesten 10 bis 15 Prozent Eigenkapital vorweisen.

Die Maximalkreditsumme beträgt 500.000 Euro. Der Kredit kann auch für Festigungsmaßnahmen, welche innerhalb der 3 Jahre nach Geschäftstätigkeitsaufnahme gewährt werden.

Der eingeräumte Kredit kann für Investitionen, Material und Warenlager, erstmalige Messeteilnahmen oder für Kauf eines Unternehmens verwendet werden. Für Umschuldungen und Nachfinanzierungen wird der Kredit nicht gewährt.

Die Kreditlaufzeit beträgt 15 Jahre, der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre festgesetzt mit bis zu sieben tilgungsfreien Jahren. Der Antrag muss vor dem Vorhabensbeginn gestellt werden. Das Vorhaben muss in Deutschland stattfinden.

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist bei dem „Kapital für Gründung“ möglich, es darf nur keine Überfinanzierung stattfinden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Gr%C3%BCnden-Erweitern/F%C3%B6rderprodukte/ERP-Kapital-f%C3%BCr-Gr%C3%BCndung-(058)/

 

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Montag, 01 August 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Gründungszuschuss für Arbeitslose

Arbeitslose Menschen werden mit dem Zuschuss bei dem Einstieg in die Selbständigkeit unterstützt.

Antragsberechtigt für den Zuschuss sind Existenzgründer, die beim Einstieg in die Selbständigkeit noch einen Anspruch von mindestens 150 Tage auf Arbeitslosengeld haben.

Die Existenzgründer müssten eine Stellungnahme bei einer fachkundigen Behörde (Handwerkskammern, Kreditinstitute etc.) abgeben zusätzlich müssen die Gründer über erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit belegen.

Dabei muss der wöchentliche Arbeitsumfang 15 Stunden betragen. Der Antrag wird vor der Aufnahme der Selbständigkeit gestellt.

Der Gründungszuschuss wird in zwei Phasen ausgezahlt. Die ersten sechs Monate erhält der Existenzgründer einen Zuschuss. Der Zuschuss erfolgt in Anlehnung des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes.

Des Weiteren wird in den 6 Monaten zusätzlich 300 Euro gezahlt, die für die die gesetzliche Sozialversicherung vorgesehen sind.

Bei der zweiten Phase kann der Gründer für weitere neun Monate einen Zuschuss von 300 Euro monatlich zu beantragen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.existenzgruender.de/DE/Weg-in-die-Selbstaendigkeit/Entscheidung/GruenderInnen-Branchen/Gruendung-aus-Arbeitslosigkeit/Gruendungszuschuss/inhalt.html

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Montag, 25 Juli 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines, Wirtschaftsförderung

MikroSTarter Niedersachsen

Das Land Niedersachsen und die NBank unterstützt die Unternehmensnachfolge und Gründung besonders von den KMUs.

Durch die Unterstützung werden Arbeitsplätze gesichert und es entstehen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Die Bonität der Kleinstgründer wird bei der Kreditvergabe bei den Kreditinstituten erhöht. Der Vorteil bei der Förderung ist, dass keine bankübliche Besicherung notwendig ist.

Gefördert werden bei dem MikroSTaRTer Niedersachsen natürliche Personen, die eine Voll- oder Teilzeitgründung eines Unternehmens in Niedersachsen anstreben oder eine Unternehmensnachfolge gedenken.

Auch bereits Unternehmen, die sich in den ersten fünf Jahren der Geschäftstätigkeit befinden, sind antragsberechtigt.

Der MikroSTaRTer fördert alle Ausgaben, die mit dem Gündungsvorhaben oder Erweiterung bzw. Unternehmenswachstum umfassen. Beispielsweise werden Betriebsmittel, Investitionen oder auch Aus- und Weiterbildungskosten gefördert.

Hierbei werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten  finanziert, der Kreditbetrag liegt zwischen 5.000 Euro und maximal 25.000 Euro.

Die Kreditlaufzeit liegt zwischen zwei bis fünf Jahren. Gegenwärtig beträgt der Zinssatz nominal 4,2 % pro Jahr.

Die Kreditauszahlung erfolgt zu 100 %.  Bei der Kreditgewährung ist keine Besicherung erforderlich, bei juristischen Personen übernehmen die Gesellschafter eine Bürgschaft.

Für die Inanspruchnahme des MikroSTaRTer Niedersachsen muss ein Nachweis  über eine Erstberatung bei einer fachkundigen Stelle zur Gründung oder zu dem geplanten Vorhaben vor der Beantragung eingereicht werden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgr%C3%BCndung/MikroSTARTer-Niedersachsen/index-2.jsp

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Montag, 11 Juli 2016 / Veröffentlicht in Beratung

Beratungsförderung für KMU

Die Beratungsrichtlinie für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Freiberufler integriert die alten Förderprogramme „Förderung unternehmerischen Know-Hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zu einem Förderprogramm.

Dieses Programm ist grundsätzlich für bereits gegründete Unternehmen gedacht.

Beratungen vor der Gründung könnten hier bezuschusst werden, aber es wird in einem weiteren Förderprogramm die kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase bezuschusst.

Mit dieser Förderung werden junge Unternehmen, die nicht mehr als zwei Jahren am Markt bestehen oder Unternehmen deren Gründung drei Jahre her ist.

Auch Unternehmen, welche sich in Schwierigkeiten befinden werden in dieser Richtlinie angesprochen. Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstanddefinition entsprechen und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben.

Die Förderung wird in zwei Schwerpunkte  unterteilt. Einmal in die allgemeine Beratung, darunter versteht man alle Fragen zu wirtschaftlichen, finanziellen oder organisatorischen Unternehmensführung.  Der zweite Schwerpunktansatz wären die Themen wie beispielsweise Frauen, Migranten, Fachkräftesicherung oder auch Umweltschutz im Unternehmen.

Der maximale Fördersatz des Zuschusses liegt bei 3.200 Euro, dieser richtet sich je nach Unternehmenslage, der Bemessungsgrundlage und der Region.

Weiterlesen / Quelle: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/foerderung_unternehmerischen_know_hows/

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