Montag, 06 März 2017 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Förderprogramm des Bundeslandes Schleswig-Holstein

Das Förderprogramm „Betriebliche Forschung, Entwicklung, Innovation“ des Bundeslandes Schleswig-Holstein festigt die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit.

Damit soll das nachhaltige wirtschaftliche Wachstum der Unternehmen in Schleswig-Holstein gestärkt werden. Infolgedessen sollen zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen .Als förderfähige Projektvorhaben gelten hierbei experimentelle Entwicklungen sowie Forschungen der Industrie.

Die Fördermittel speisen sich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, welcher von dem jeweiligen Land der Regionalen Innovationsstrategie (RIS) und deren definierten Spezialisierungsfeldern bestimmt wird.

Die Zuwendung wird als Projektförderung in Form der Anteilsfinanzierung vergeben. Der Zuschuss richtet sich nach der Größe des Unternehmens. Kleine Unternehmen erhalten 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für die experimentelle Entwicklung und bei der industriellen Forschung beträgt der Fördersatz maximal 70 Prozent.

Mittlere Unternehmen erhalten für experimentelle Entwicklung bis zu 35 Prozent der förderfähigen Ausgaben und bei der industriellen Forschung maximal 60 Prozent. Bei den großen Unternehmen sinkt der Fördersatz für experimentelle Entwicklung auf 25 Prozent und bei der industriellen Forschung werden maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst.

Der Zuschuss wird erst nach nachgewiesenen Ausgaben ausbezahlt, dabei muss das Unternehmen ihren Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein haben.

Weiterlesen / Quelle: https://wtsh.de/foerderberatung-der-wtsh/foerderprogramme/foerderprogramm-bfei/

 

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Montag, 16 Januar 2017 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Beteiligungen für Innovationen

Die Beteiligungen für Innovationen werden in dem Fördergebiet Baden-Württemberg vergeben. Bei den Beteiligungen sind Unternehmen laut der KMU-Definition förderberechtigt.

Diese Beteiligungen sollen Unternehmen bei ihren innovativen und technologischen Projekten im Rahmen der Entwicklung und Verbesserung neuer Verfahren, Produkten und Dienstleistungen unterstützen.

Die Beteiligung werden beispielsweise für Personal-, Material-, Beratungskosten oder auch Kosten für Prototypen gewährt.

Voraussetzung der Bewilligung der Beteiligung ist, dass die Gesamtfinanzierung des Projektes gewährleistet ist.

Es handelt sich dabei um eine stille Beteiligung und die Laufzeit beträgt maximal 10 Jahre. In Ausnahmefällen gewährt man bis zu einer Summe von 2,5 Millionen Euro Beteiligung für Innovationen.

Die Antragsstellung erfolgt immer vor dem Vorhabensbeginn. Dabei entscheidet die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH über die Gewährung und die Höhe einer eventuellen Beteiligung ja nach Projekt und der Finanzlage eines Unternehmens.

Weiterlesen / Quelle: http://foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/inhaltsverzeichnis.html?get=35b8d0ac194d6a1e9df0679f8c47af42;views;document&doc=8852

 

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Montag, 09 Januar 2017 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Vorhaben: Neues Wirtschaftsförderprogramm EXIST

Das Wirtschaftsförderprogramm EXIST dient als Unterstützung zur Steigerung der wachstumsstarken Gründungen im High-Tech-Bereich.

Dieses Förderprogramm gilt bis zum 31.12.2022. Hierbei sollen die neuesten Forschungsergebnisse der akademischen Forschung in Anwendungen umgesetzt werden.
Die Zuwendung wird als Zuschuss der Projektförderung gewährt. Der Förderbetrag wird in den zwei Förderphasen unterschiedlich festgelegt.

In der Förderphase I (Pre-Seed – Projektförderung der Entwicklungsarbeiten zur Gründungsvorbereitung) der Vorhaben werden maximal 3 Personalkosten des Forschungsteams und einer weiteren Person mit betriebswirtschaftlichen Kernkompetenzen gefördert.

Hierbei müssen die Forschungsmitglieder über einen akademischen Abschluss verfügen. Die Sachausgaben werden maximal mit 250.000 Euro gebilligt. Für ein unternehmerisches Choaching gewährt man in der ersten Phase maximal 10.000 Euro.

Bei Förderphase II (Seed- Projektförderung der Entwicklungsarbeiten beim Unternehmensstart) wird dem Unternehmen ein Gründungszuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro bereitgestellt.

Antragsberechtigt sind in ersten Phase Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter Beachtung des 2.1 der Richtlinie. Hierbei sollten die Antragsteller in einem gründungsunterstützenden Netzwerk involviert sein. In der zweiten Phase sind kleine technologieorientierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt, dabei muss die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft vorliegen.

Weiterlesen / Quelle: http://www.exist.de/DE/Programm/Exist-Forschungstransfer/inhalt.html

 

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Dienstag, 27 Dezember 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Förderprogramm „Inno Ramp Up“

Das Förderprogramm „Inno Ramp Up“ unterstützt innovative Existenzgründer und junge Unternehmen bei der Entwicklung neuer Prozesse und innovativen Produkten. Das Programm läuft bis zum 31.12.2020.

Das Fördergebiet von diesem Programm befindet sich in Hamburg. Die Zuwendung wird als Projektförderung in Form von Anteilsfinanzierung gewährt.

Der Zuschuss je Vorhaben beträgt maximal 150.000 Euro. Es werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst. Das antragstellende Unternehmen darf maximal zwei Jahre auf dem Markt existieren. Eine weitere Voraussetzung bei der Antragstellung ist, dass beim Antragsteller die kaufmännischen und fachlichen Qualifikation verfügbar sind und die Gesamtfinanzierung des Projekts gesichert ist.

Das Unternehmen darf maximal 49 Angestellte beschäftigen und eine maximale Bilanzsumme von 10 Millionen Euro haben. Dabei muss der Betriebssitz oder Firmensitz sich im Fördergebiet Hamburg befinden. Der Antrag wird bei der zuständigen Behörde schriftlich gestellt. Mit dem Vorhaben darf erst nach Bewilligung begonnen werden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.ifbhh.de/innovation/finanzielle-foerderung/inno-ramp-up/

 

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Montag, 12 September 2016 / Veröffentlicht in Software, Wirtschaftsförderung

Das Programm ProFIT dient KMUs

Das Programm zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie (ProFIT) ist für klein oder mittelständische Unternehmen allein oder im Verbund mit Forschungseinrichtungen erstellt.

Wenn es sich nicht um ein KMU handelt, dann ist die Antragstellung nur im Verbund mit einer Forschungseinrichtung  möglich. Wissenschaftliche Einrichtungen sind im Verbund mit mindestens einem Unternehmen erlaubt.

Dieses Programm bietet finanzielle Unterstützung bei technologischen Entwicklungen oder bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Berlin. ProFIT ist zum finanzieren von innovativen Ideen konzipiert.

Zu den förderfähigen Ausgaben zählen projektbezogene Entwicklungsausgaben, Ausgaben für Produktionsaufbau oder die damit verbundenen Markteinführungskosten.

Hierbei werden bis zu 80 Prozent der Projektausgaben durch zinsgünstige Darlehen finanziert.

Es wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu 400.000 Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und deren Projektträger ausgeschüttet.

Das zinsgünstige Darlehen beträgt maximal eine Million Euro. Die Laufzeit wird je nach Vorhaben festgelegt und beträgt bis zu acht Jahre.

Die Darlehen werden durch Bürgschaften von den betreffenden Gesellschaften besichert in Einzelfällen ist eine Sonderregelung möglich.

Bei der Inanspruchnahme dieser Förderung muss der Projektvorschlag bei der Investitionsbank online eingereicht werden.

Im weiteren Schritt nach der Prüfung der Eignung können die Unterlagen für den Antrag bei der Investitionsbank abgegeben werden. Ein Förderausschuss entscheidet über den Förderantrag.

Weiterlesen / Quelle:  http://www.ibb.de/wachsen/Pro-FIT.aspx

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Montag, 02 Februar 2015 / Veröffentlicht in Allgemeines

EFSI Europäischer Fonds für strategische Investitionen

Die Europäische Union ist auf Werbetour: Kommissionsvizepräsident Katainen stellte just den neuen Fonds bzw. die darin verpackte Innovationsoffensive während eines zweitägigen Besuchs in Deutschland vor.

Bei seinen Gesprächen erläuterte Vizepräsident Katainen die Notwendigkeit einer Investitionsoffensive, woher das Geld kommt, worin investiert werden soll, wie Deutschland profitieren kann und wie private Investoren sich am EFSI beteiligen können.

Das Ziel auf Seiten der deutschen Bundesregierung sei es, mit dem Investitionspaket den landesweiten Breitbandausbau anzukurbeln.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sprach bereits im November 2014 bei der Vorstellung seines 315-Milliarden-Euro-Investitionsplans über die Digitalisierung Europas.

Dazu brauche Europa unter anderem „eine bessere Abdeckung durch Breitbandnetze, schnelleres Internet sowie intelligentere Datenzentren.“

Für den landesweiten Ausbau schneller Internetverbindungen in Deutschland sollen mithilfe öffentlicher Anreize 24 Milliarden Euro Privatinvestitionen generiert werden.

So steht es zumindest auf der Projekt-„Wunschliste“ des Finanzministeriums. FID Deutschland informiert auf Anfrage gerne näher zum Thema „Breitbandförderung“ in Deutschland.

Es profitieren nicht nur Unternehmen, sondern auch Kommunen von der Innovationskraft des Europäischen Fonds für strategische Investitionen!

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-2128_de.htm

FID Deutschland sieht das Ziel der Werbetour und auch den „Wunsch“ der Politik hierzulande als recht ambitioniert an.

Es dürfte allerdings zweifelsfrei sein, dass die Umsetzung erneut auch die Mobilisierung der Beratungsgesellschaften, vor allem im Bereich Fördermittel, erfordert.

Ein Alleingang der Unternehmen wie auch der Kommunen ist ob der Anforderungen europäischer Förderprogramme, selbst nach Umsetzung durch die Länderprogramme, wenig ratsam.

Fördermittel, die ungenutzt bleiben bedeuten Innovationen, die ungenutzt bleiben.

http://www.euractiv.de/sections/investitionen-fuer-regionen/eu-investitionsprogramm-wer-profitiert-vom-high-speed-internet

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