Samstag, 01 Dezember 2018 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Investitionen und Innovationen sind der Schlüssel zu hoher Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und damit für bessere Lebensqualität.

Diese Investitionen fließen dann beispielsweise in eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur, in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

So wird eine Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der Zukunft geschaffen. Mit Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (Erhöhung um 20 % im letzten Jahr) werden Kommunen beispielsweise entlastet.

In den Rahmen der Investitionsstrategie des BMWi fallen außerdem das – Bürokratieentlastungsgesetz zum Bürokratiabbau – Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital für StartUps in Deutschland sowie – Die Erweiterung von Förderprogrammen für junge Unternehmen Mit der Fördermittelberatung, wie sie FID bietet, tragen wir zur Umsetzung wirtschaftspolitischer Zielsetzungen bei, um den deutschen Mittelstand zu stärken.

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Mittwoch, 20 September 2017 / Veröffentlicht in Beratung, Wirtschaftsförderung

Aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe werden gewerbliche Investitionen und Investitionen in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur gefördert. Nicht-investive Maßnahmen der gewerblichen Wirtschaft, wie Beratungsleistungen externer Sachverständiger oder Schulungsmaßnahmen von Mitarbeitern, können in engem, deutlich definiertem Rahmen ebenfalls gefördert werden. Sie sind auf kleine und mittlere Unternehmen begrenzt.

Die GRW- Förderung ist auf ausgewählte, strukturschwache Regionen beschränkt. Ziel ist es, im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft, wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in diesen Regionen zu schaffen.

Beispiele von erfolgreichen Beantragungen:
1. Ein Rentnerehepaar in 21337 Lüneburg nutzt zu eigenen Wohnzwecken ein Einfamilienhaus. Der Sohn hat sein Studium als Bauingenieur
Gerade abgeschlossen und plant an dem bestehenden Haus seiner Eltern einen Anbau unter Einbeziehung tragender Wände und der Dach-
Konstruktion des Einfamilienhauses auf eigene Kosten zu errichten. Den Anbau möchte der Sohn als Ingenieurbüro für bautechnische Gesamtplanung nutzen. Nach der Planung steht der Anbau in einem von der übrigen Nutzung des Gebäudes unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang.

Erfüllt das Vorhaben des Sohnes die Voraussetzung für eine GRW Zuwendung?

Ja, (strukturschwache Region) GRW Förderungen wurden erfolgreich beantragt, weil der Anbau in einem von der übrigen Nutzung des Gebäudes unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang steht und daher einen selbstständigen Gebäudeteil darstellt.

2. Ein KMU- Betrieb des verarbeitenden Gewerbes (Druckerei) in Dessau errichtet auf dem Dach des Betriebsgebäudes eine Photovoltaik-
anlage. Der gesamte erzeugte Strom wird an ein Energieversorgungsunternehmen veräußert. Durch die enge räumliche Nähe beider Tätigkeitsbereiche liegt nach Einschätzung des Inhabers insgesamt nur ein Gewerbebetrieb vor. Da die Tätigkeit der Druckerei und die
Tätigkeit der Stromerzeugung unterschiedlichen Abteilungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige zugeordnet werden, liegt ein Misch-
Betrieb vor. Der Umsatz aus der Druckerei beträgt 85 Prozent, der Umsatz aus der Stromerzeugung beträgt 15 Prozent.

Ist die Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Betriebes zuwendungsfähig nach dem GRW – Programm?

Ja, (strukturschwache Region) GRW Förderungen wurden erfolgreich beantragt, weil die Investition en eine Photovoltaikanlage auf dem Gelände ein Erstinvestitionsvorhaben im Sinne der Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue, zusätzliche Produkte darstellt, da der Betrieb bisher nur Druckerzeugnisse hergestellt hat und jetzt das neue Produkt Strom produziert. Die Investition ist begünstigt, weil sie in einem Betrieb des verarbeitenden Gewerbes erfolgt.

 

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Montag, 07 November 2016 / Veröffentlicht in Vertriebsunterstützung

ERP Regionalförderprogramm für KMU

Das ERP Regionalförderprogramm ist ein mittel- bis langfristiger zinsgünstiger Kredit für die Finanzierung von Investitionen der KMUs und der Freiberufler.

Die Finanzierung wird in den deutschen Regionalfördergebieten erteilt, hierbei sollte die Fördergebietskarte mit beachtet werden.

Die Antragssteller müssen sich mindestens 5 Jahre auf dem Markt befinden und aktiv seiner Geschäftstätigkeit nachgehen.

Mit diesem Kredit können auch Investitionen für Barrierereduzierung, sowie Betriebsmittel, Kauf von Vermögenswerten, Warenlager und Beteiligungen an anderen Unternehmen mitfinanziert. Sowie der Erwerb von Grundstücken oder Maschinen kann mitfinanziert werden.

Zusätzlich werden Errichtungs- und Erweiterungsinvestitionen gefördert.

Das ERP Regionalförderprogramm ist mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

Die Kredithöchstsumme ist auf 3 Millionen Euro pro Vorhaben begrenzt. Dabei beträgt die Mindestlaufzeit 2 Jahre.

Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre festgelegt. Die Auszahlung des Kredits erfolgt zu 100 Prozent des Zusagebetrages.

Für den Kredit werden von Antragssteller bankenübliche Sicherheiten gestellt. Zusätzlich können in dem Kredit tilgungsfreie Anlaufjahre vereinbart werden.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Unternehmen-erweitern-festigen/Finanzierungsangebote/ERP-Regionalf%C3%B6rderprogramm-(062-072)/

 

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Montag, 10 Oktober 2016 / Veröffentlicht in Wirtschaftsförderung

Startgeld für Gründer

Der ERP-Gründerkredit ist ein Kredit bis zu 100.000 Euro für KMU´s.

Diesen Kredit können Gründer und Freiberufler, die noch keine 5 Jahre am Markt sind in Anspruch nehmen. Die Antragsteller können die gewährten Mittel für Betriebsmittel, Unternehmensübernahmen, Unternehmensbeteiligungen und Investitionen nutzen.

Das Darlehen wird hauptsächlich für Existenzgründungen und Festigungsmaßnahmen beantragt.

Mindestens ein Antragsteller muss die Voraussetzungen einer natürlichen Person erfüllen. Weitere Voraussetzungen sind, dass das Vorhaben erfolgsversprechend ist und die Antragssteller über fachliche und kaufmännische Qualifikationen verfügen.

Finanziert können beispielsweise der Kauf von Grundstücken und Gebäuden, Kauf von Anlagen oder auch der Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Der Zinssatz orientiert sich an der aktuellen Entwicklung des Kapitalmarktes und ist für die gesamte Kreditlaufzeit fest. Die Modalitäten des ERP- Gründerkredits bieten tilgungsfreie Anlaufzeit zur Entlastung an.

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Die Haftungsfreistellung für die Hausbank beträgt bis zu 80 Prozent. Gründet man ein Unternehmen in einem Team kann jeder Gründer bis zu 100.000 Euro beantragen.

Weiterlesen / Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Erweitern/Finanzierungsangebote/ERP-Gr%C3%BCnderkredit-Startgeld-(067)/

 

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Montag, 26 September 2016 / Veröffentlicht in Allgemeines, Wirtschaftsförderung

Investitionsförderung für Betriebe

Die einzelbetriebliche Förderung für Investitionen ist eine Förderung, welche zu der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Niedersachsen gehört.

Mit der Förderung sollen die Standortnachteile der gewerblichen Unternehmen ausgeglichen werden. Ziel hierbei ist die Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Niedersachsen in ausgewiesenen Fördergebieten, sowie der das Fremdengewerbe mit einem überwiegenden überregionalen Absatz betreibt.

Es werden Investitionen gefördert wie z.B. Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Investitionen für Änderung des Produktionsprozesses oder der Erwerb von Vermögenswerten.

Die Fördergebiete sind auf der GRW Fördergebietskarte verzeichnet. Die Förderung wir als nicht rückzahlbarer sachkapitalbezogener Zuschuss gewährt. Der Antragsteller muss mindestens 25 Prozent der Kosten mit Eigen- oder Fremdkapital decken.

Einige Gewerbe sind von der Förderung ausgeschlossen, dazu zählen beispielsweise Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur, Fischerei, Energie- und Wasserversorger, Bergbau und einige weitere Berufszweige.

Das zu fördernde Investitionsvolumen muss mindestens 50.000 Euro betragen. Die Höchstfördersumme wird in diesem Förderprogramm auf 2 Millionen Euro festgelegt. Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von 36 Monaten erfolgen.

Weiterlesen / Quelle: https://www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgr%C3%BCndung/Einzelbetriebliche-Investitionsf%C3%B6rderung/index.jsp

 

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